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E-Health-Special

Kommunikation schafft Gesundheit

Die Kommunikationsanforderungen im Gesundheitswesen haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt.

Fotocredit: Aastra

Steigende Sicherheits- und Qualitätsanforderungen, eine Flut an digitalen Daten, zunehmende Aufgaben im Pflegebereich und mehr Interaktionswünsche seitens der Patienten verlangen nach ­einer zeitgemäßen Infrastruktur.

Die damit verbundenen Aufgaben lassen sich grob auf folgende Themen­felder  zuordnen:  mehr Service für Patienten und Bewohner betreuter Pflege­einrichtungen, effizientere Zusammenarbeit und Verfügbarkeit von Informationen für das medizinische beziehungsweise Betreuungspersonal sowie höchstmögliche Datensicherheit.

Service für Patienten

Das Aastra 630d erfüllt die Industrienorm IP 65 und wird laut Anbieter auch den hygienischen Ansprüchen gerecht, die im ­Gesundheitsbereich gelten. Dank seines integrierten Lagealarms und der zusätzlichen Notruftaste kann es auch in Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden.

Moderne Kommunikationssysteme können dabei helfen, die Patientenaufnahme zügig und ohne lange Wartezeiten abzuwickeln. Außerdem lassen sich verwaltungstechnische Auskünfte und Informationen über Station und Zimmer sowie den aktuellen Status des Patienten bereitstellen. Sie erlauben den ­Einsatz und die Abrechnung gebührenpflichtigen Leistungen wie Externtelefonate oder Internetnutzung - zum Beispiel per Chipkarte.  Bei Zimmer- oder Stationswechsel behält der Patient die auf seiner Chipkarte gespeicherte individuelle „PIN-Nummer“ und seine Rufnummer „wandert“ mit. In der Nacht werden Anrufe per Rufweiterleitung an die Zentrale geroutet oder Anrufer erhalten eine entsprechende Nachricht um sicherzustellen, dass der Patient nicht gestört wird. 

Auch in der Pflege gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten, die über klassisches „Telefonieren“ hinausgehen, wie etwa die Hilfestellung in Notsituationen oder die Speicherung und übersichtliche Zuordnung von Bezugspersonendaten, Betreuern und Ärzten.

Effiziente Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit des medizinischen Personals lässt sich mit Collaborative-Lösungen wesentlich verbessern. Durch die Einsicht der Patienteninformationen auch von anderen Standorten aus, können Ärzte Diagnosen mit Spezialisten zum Beispiel über Videokonferenzen diskutieren, die passende Therapie festlegen und rasch dem Personal vor Ort mitteilen. 

Für Ärzte und Personal bedeutet dies eine wesentliche Erleichterung ihrer Tätigkeit, für die Patienten schnelle und zuverlässige Information. Um im hektischen Alltag im Krankenhaus den Überblick zu behalten, bietet das Präsenzmanagement geeignete Unterstützung. Es lässt sich beispielsweise die Verfügbarkeit von Mitarbeitern ebenso abfragen, wie das Kommunikationsmittel, über das sie aktuell am besten erreichbar sind. In Notfällen muss der entsprechende Arzt so schnell wie möglich beim Patienten sein. Dank integrierter Mobiltelefonielösungen ist das Personal direkt erreichbar und kann unmittelbar informiert werden. 

Datensicherheit

Im Gesundheitswesen sowie in Pflegeeinrichtungen werden enorme Mengen an sicherheitskritischen Daten verwaltet: von Patienten, Bankkonten, medizinische Befunde und weiteres mehr. Diese Informationen müssen nicht nur flexibel mit unterschiedlichen Krankenhauseinheiten ausgetauscht werden können sie müssen auch vor Missbrauch geschützt werden. Die Vertraulichkeit von Telefongesprächen kann beispielweise über mobile DECT-Telefone durch Verschlüsselung und Authentifizierung gesichert werden.  Eine weitere naheliegende Möglichkeit: die Feststellung eines Personenstandortes  im Krisenfall oder bei Abgängigkeit über das integrierte und standardisierte Session Initiation Protocol (SIP). 

Mehrere Standorte vernetzen

„Der Alltag im Krankenhaus ist oft hektisch, und das Personal steht unter enormem Druck, geht es doch um das Leben der Patienten. Frederic Boone, Geschäftsführer Aastra Austria GmbH.

Gesundheitseinrichtungen sind oft über mehrere Gebäude oder sogar  Standtorte verteilt. Ein Präsenzmanagement liefert Informationen über deren Verfügbarkeit unabhängig vom physikalischen Standort der Gebäude. Um gleichzeitig den Investitionsaufwand gering zu halten, ermöglichen Unified-Communications-Lösung eine zentrale sowie eine dezentrale Installation. Sie nutzten vernetzte Kommunikationsserver, die über das IP-Netzwerk der Einrichtung miteinander verbunden sind.

Bei der Konfiguration für mehrere Standorte ist es wichtig, klar zwischen dem Nachrichtenverkehr von Verwaltungsmitarbeitern und Pflegepersonal sowie von Patienten und Bewohnern zu unterscheiden. Jeder Nutzergruppe müssen separate Mechanismen und Ressourcen für ein- und abgehende Anrufe zugewiesen werden. Abteilungen mit sensiblen Aufgaben sollten nach Bedarf mit erhöhter Priorität auf das Kommunikationssystem zugreifen können, um auch in Notfällen eine lückenlose Kommunikation sicherzustellen.

Anwendungsbeispiel

Die Oö. Gesundheits- und Spitals AG (GESPAG) ist der größte Krankenhausträger in Oberösterreich und betreibt mit  insgesamt etwa 9.300 Mitarbeitern zehn Krankenhäuser an zwölf Standorten. Im Zuge der Homogenisierung ihrer vorhandenen Anlagen wollte die GESPAG in erster Linie die Bedienbarkeit vereinheitlichen und die Erreichbarkeit ihrer mobilen Mitarbeiter verbessern - und das insbesondere auch bei Notfällen. 

Ein einheitliches Rufnummernschema über alle Standorte hinweg war dabei eine weitere wichtige Anforderung. Jeder Standort sollte zwar unabhängig bleiben, aber so in einem System vernetzt werden, dass der Service von zentraler Stelle aus möglich ist. An den insgesamt zwölf Standorten - sie sind über ein IP-Netzwerk miteinander verbunden - kommen vier MX-ONE-Server und sechs MX-ONE TSW mit insgesamt 15.000 Anschlüssen von ­Aastra zum Einsatz. Davon werden 3.200 für DECT-Telefone genutzt. Entsprechend sind der Service und die Administration von zentraler Stelle aus möglich. Auch die 19 Vermittlungsstellen haben Zugang zum zentralen Telefonbuch. Die Integration von DECT- und Mobiltelefonen stellt sicher, dass die Mitarbeiter im Notfall via Anruf oder DECT SMS mit Textübertragung alarmiert werden - egal, wo sie sich aufhalten. Die Lösung wurde von Kapsch BusinessCom implementiert.

Für Michael Grasser,  Leiter Kommunikation im GESPAG-Bereich Gesundheitsinformatik, lassen sich nur mit einem modernen, zu­verlässigen und an die Anforderungen des Spitalwesens anpassbaren Kommunikationssystem heutzutage ­attraktive Lösungen im Gesundheitsbereich umsetzen. 

Dazu  Frederic Boone, Geschäftsführer Aastra Austria GmbH: „Der Alltag im Krankenhaus ist oft hektisch, und das Personal steht unter enormem Druck, geht es doch um das Leben der Patienten. In so einem Umfeld ist die Zuverlässigkeit des Kommunikationssystems  von entscheidender Bedeutung. Dank der integrierten Mobiltelefonie­lösung mit DECT-Standard ist das Personal ortsunabhängig erreichbar und kann mittels eines Alarmservers zuverlässig und unverzüglich in Notfällen informiert werden.“  

Modulare Branchenpakete
Aastra hat eine Reihe modularer Branchenpakete für die vielfältigen Anforderungen in Krankenhäusern, Kurkliniken und Pflegeheimen, aber auch für die ambulante Pflege entwickelt. 

Diese Lösungen zielen auf eine einheitliche Kommunikation und ein entsprechendes  Sicherheitsmanagement und unterstützen die Einsatzplanung, die Leistungsabrechnung und das Qualitätscontrolling.  Als ­Basis dient das aktuelle Rüstzeug für zeitgemäße Kommunikationslösungen wie IP-basierte Telefonie, Fixed ­Mobile ­Convergence, Unified Communications und Collaboration, Verzeichnisanbindungen und Schnittstellen zu Web-Diensten oder XML für Portale.

Das Unternehmen kann auf viele Implementierungen in Krankenhäusern, ­Kliniken, mobilen Notfalleinheiten, ­Seniorenheimen und Tagesbetreuungsstätten verweisen.

www.aastra.at 

 

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