In den meisten Fällen werden die Beamer über eine VGA-Schnittstelle gespeist, die einen 15-poligen D-Sub-Stecker aufweist. Hängt der Beamer an einer Zwischendecke, kann normalerweise ein bereits konfektioniertes Kabel reichen. Üblicherweise wird die Länge des Kabels bestimmt, das richtige Kabel eingekauft, verlegt und angeschlossen. Fertig.
Am Bestimmungsort angekommen, werden die Kontakte in den Steckerkörper gesteckt und eingeschnappt. Die Stecker-Haube wird montiert und das Gerät kann angeschlossen werden. Ein beigelegter Belegungs-Plan hilft bei der richtigen Verdrahtung. Sollte man sich in der Belegung irren, ist kein Malheur passiert.
Diese Verlegeart wird von einigen Profi-Firmen seit einigen Jahren verwendet. Es gibt aber viele Firmen am Markt, die diese Möglichkeit bisher noch nicht angewendet haben.
Zu beziehen ist dieses Anschluss-Set bei der KSI (Kontakt-Systeme Inter GmbH) in Wien, wobei es wichtig ist, die gewünschte Länge des Kabels anzugeben.
Die maximale Länge ist aufgrund des VGA-Signals so kurz wie möglich zu wählen. Von KSI und ihren Partnern wurden aber bereits Längen von bis zu 50 Metern realisiert. Ein Anschlussplan wird bei jedem Kabel beigelegt.
Technische Daten
Maximale Länge: Bis zu 50 Meter in Abhängigkeit von Installationsort und benötigter Auflösung
Kabel: Hybridkabel, UL 2919, 3 KOAX (75 Ohm) + Standardleiter, doppelt geschirmt, keine GND-Brücken. Siehe auch:
www.ksi.at/online-kataloge/kat7A/7A-565/7A-565.htm
Ausführungen:
Stift > Stift Anschlusskabel (Standard-Kabel)
- 1. Seite Stiftstecker montiert
- 2. Seite Stiftkontakte aufgecrimt
Stift > Buchse Anschlusskabel (Verlängerung)
- 1. Seite Stiftstecker montiert
- 2. Seite Buchsenkontakte aufgecrimt




1/2012
8/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 