Bei Kreditkarten mit NFC-Funktion, einem Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken, ist keine Unterschrift und keine Eingabe eines PIN-Codes mehr nötig. Die Karte wird einfach an ein NFC-fähiges Terminal gehalten und die Zahlung erfolgt automatisch. Aus Sicherheitsgründen ist die Funktion auf Zahlungen bis 25 Euro limitiert, Beträge darüber müssen weiterhin per Unterschrift oder Geheimnummer autorisiert werden.
Zeitersparnis für Kunden und Händler
"Besonders gut geeignet ist kontaktloses Zahlen für tägliche Ausgaben wie beispielsweise beim schnellen Einkauf im Supermarkt", erklärt Gerald Kubu, Leiter CardService der Raiffeisen Bank International AG. "Kontaktloses Zahlen ist bis zu 40 Prozent schneller als das herkömmliche Bezahlen mit einer Kreditkarte. Die Technik spart nicht nur den Kunden Zeit, sondern beschleunigt auch die Abrechnungen für die Handelsbetriebe."
Erster NFC-Kreditkarten ausgebender Partner von Raiffeisen und hobex ist MasterCard. Mit seinem Funktechnik-Produkt "Paypass" ist das Unternehmen bereits weltweit an 310.000 Akzeptanzstellen vertreten. Geräte- und Serviceanbieter hobex wird seine österreichischen Kundenterminals in den nächsten Monaten schrittweise aufrüsten oder austauschen.



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8/2011
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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 