Ab sofort lassen sich sämtliche Linux-basierten Thin Client-Lösungen des Herstellers auch als Endgeräte für den Zugriff auf virtuelle Desktops verwenden, die mittels Red Hat Enterprise Virtualization for Desktops (RHEV-D) bereitgestellt werden. Mithilfe des von Igel neu entwickelten Appliance Mode für RHEV-D erscheint die Anmeldemaske laut Hersteller nur wenige Sekunden nach dem Einschalten. Auf diese Weise soll die Interaktion des Benutzers auf ein Minimum reduziert und der Anmeldevorgang beschleunigt werden.
Die Nutzung des Igel Appliance Mode für Red Hat ist optional, denn in manchen Szenarien sollen die Igel Thin Clients parallel auf zentrale Applikationen anderer IT-Infrastrukturen zugreifen können, beispielsweise IBM Mainframe, Windows Remote Desktop Services oder Cloud Services. Letztere lassen sich direkt über den integrierten Web-Browser Mozilla Firefox ansteuern.
RHEV-D zeichnet sich insbesondere durch einen quelloffenen Hypervisor aus, der auf der KVM-Virtualisierungstechnologie (Kernel-based Virtual Machine) und dem Red Hat Enterprise Linux-Kernel beruht. Diese Open Source-Virtualisierungssoftware gründet sich auf das schon lange im Unternehmenseinsatz erprobte Red Hat Enterprise Linux (RHEL).


1/2012
8/2011
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Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 