Die Modelle der DGS-3120 Serie adressieren mittelständische Unternehmen und eignen sich laut Anbieter beispielsweise für den Einsatz als Etagenswitche im Enterprise-Segment. Die Dichte an Gigabit-Ports und die eingebauten Stack-Anschlüsse der Gigabit-Switche erlauben Unternehmen den Aufbau eines stapelbaren Switchsystems.
Die Stack-Bandbreite von bis zu 40 Gbit/s sorgt für redundante Anbindungsmöglichkeiten. Das stapelbare IPv6-ready-Switchsystem erlaubt statisches Routing (EI) und kann auch direkt als Netzwerk-Backbone eingesetzt werden. Schutzmechanismen wie Loopback Detection, Ethernet Ring Protection Switching (ERPS) sowie das Monitoringverfahren sFlow (beide nur EI-Version) sind integriert. Zudem soll das Featureset zur Stabilität der Netzwerkstruktur beitragen.
Mit Hilfe der Loopback Detection (LBD) überwachen die Switche aktiv die angeschlossene Netzwerk-Infrastruktur auf störende redundante Verbindungen (Loops), die beispielsweise durch falsches Patchen (Verbindungen an den Switches) entstehen und einen Systemausfall herbeiführen können. Das ist laut Hersteller insbesondere für unmanaged Switches eine komfortable Lösung, da die hierfür übliche Absicherung mit dem Spanning Tree Protokoll an dieser Stelle nicht greift.
Zusätzlich zur Standardvariante bieten die Switches in der Enhanced Image Softwareversion einen erweiterten Funktionsumfang: Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit ist zum Beispiel das Monitoringverfahren sFlow implementiert, das Netzwerk- und Internetauslastung sowie Traffic kontrolliert und analysiert.



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8/2011
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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 