Seit Januar 2010 ist die GSA-7007 mit Software Version 6.4.0.G.22 bei der TU Graz im Einsatz. Es galt, etwa 300.000 Dokumente und 270 Server zu indizieren und durch den Einsatz einer leistungsfähigen Suche die Informationen aus unterschiedlichen Systemen in einem einfach zu bedienenden Benutzer-Interface zusammen zu führen. Ferner waren eine leichte Integration in die bestehenden Systeme sowie die leichte Anbindbarkeit der Systeme an den neuen Suchdienst essenzielle Voraussetzungen.
Google-like Bedienung
"Für uns ist eine Google Search Appliance allerdings eine ‚Blackbox', die einfach funktioniert", kommentiert Philipp Hack, der Search-Administrator. Auf die Frage nach der Schulung der Nutzer sagt er: "Sie war Google-like: Es war schlicht keine Einweisung nötig." Den Studierenden und Mitarbeitern helfe die GSA, leichter Informationen zu finden und produktiver zu arbeiten, so Hack weiter, sie seien entsprechend erfreut über die neue Suchtechnologie.Zudem wurden und werden basierend auf der Google Search Appliance Erweiterungen implementiert. Die häufigsten Wartungsfunktionen wie das Hinzufügen und Löschen von durchsuchbaren Systemen oder die Konfiguration der "Key-Matches" wurden beispielsweise in das Campus Management System integriert. Dadurch können IT-Betreuer der Institute dezentral durchsuchbare Inhalte festlegen.
Weiters wurden Mac OS X Dashboard Widgets und Windows 7 Gadgets implementiert, um die Funktionalität der Google-Suche direkt in das Betriebssystem und den Desktop der Benutzer zu integrieren. Dadurch haben Endnutzer in weniger als einer Sekunde Zugriff auf Suchergebnisse. Durch eine Open Search-Erweiterung (Federated Search) konnte die Google-Suche ferner direkt in die Suchfunktionalität des Windows-Explorers der Endnutzer integriert werden. Und zusätzlich wird derzeit eine iPhone App entwickelt, durch die die Funktionalität der Google-Suche direkt in einer iPhone App zur Verfügung gestellt wird.
Zentraler Zugang zum Content

Philipp Hack, Search-Administrator an der TU Graz (Bild TU Graz)
GSA bietet eine einfach zu konfigurierende und zu wartende Lösung. Installation und Konfiguration sind laut Google innerhalb eines Tages möglich. Ist eine Liste der zu indizierenden Webseiten schon vorhanden, steht die Standardsuche schon am nächsten Tag zur Verfügung. Die GSA ermöglicht, auch externe Systeme anzubinden.
"Kaum eine andere Suchtechnologie indiziert Webseiten ‚out of the box' so gut wie die Google Search Appliance", sagt Philipp Hack. "Vorschläge für Nutzer wie ‚Meinten Sie?' erhöhen außerdem die Qualität der Ergebnisse deutlich. Googles Onebox-Technologie ermöglicht uns zusätzlich, die Resultate mit einer Fülle von unternehmensbezogenen Informationen anzureichern: Personen, Organisationen, Veranstaltungen, Räume, Neuigkeiten, Lehrveranstaltungen, Prüfungen sowie Veröffentlichungen aus dem Campus Management System der Universität und dem Bibliothekskatalog." Um auch zukünftigen Herausforderungen gerecht werden zu können, stehen ausreichend Schnittstellen zur Verfügung.





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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 