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Jahresbilanz beim AIT

Auch im 3. Jahr mit schwarzen Zahlen

Seit zwei Jahren tritt das Austrian Institute of Technology (AIT) mit neuem Namen, neuem Eigentümer, neuer Struktur und neuer Strategie auf. Nach einem Jahr der Neuausrichtung der und der Positionierung der fünf Departments, durch die der Fokus des Unternehmens auf zentrale Infrastrukturthemen der Zukunft gelegt wurde, konnte 2010 die Strategie richtig greifen.

1.100 MitarbeiterInnen als Motor für Innovationen - positives EGT, volle Auftragsbücher, Internationalisierung (V.l.n.r.) Prof. Dr. Wolfgang Knoll (Geschäftsführer des AIT Austrian Institute of Technology), Dr. Hannes Androsch (Präsident des Aufsichtsrates des AIT Austrian Institute of Technology), DI Anton Plimon (Geschäftsführer des AIT Austrian Institute of Technology) und Prok. Mag. Alexander Svejkovsky (Chief Financial Officer (CFO) des AIT Austrian Institute of Technology) (Bild: AIT Austrian Institute of Technology GmbH/APA-Fotoservice/Preiss)

Trotz der Umstrukturierungen ist es gelungen, das dritte Jahr in Folge ein positives EGT zu erwirtschaften. Dazu DI Anton Plimon, Managing Director des AIT: „Unsere Strategie greift – vor allem bei den großen strategischen Projekten zeigt sich ein deutlicher Anstieg. Mit einem positiven EGT von über 3,5 Mio. Euro hat das Unternehmen eine stabile und zufriedenstellende Betriebsleistung erbracht. Im laufenden Jahr 2011 werden wir rund 1,5 Mio. Euro in strategische Forschungsvorhaben reinvestieren. Wir erwarten dennoch ein positives EGT von 2 bis 2,5 Milionen Euro.“

Seit 2007 wurden die zentralen Verwaltungskosten laut Plimon um 16% bzw. 1,8 Mio. Euro gesenkt. Der Auftragsstand 2010 liegt mit 121,8 Mio. Euro im Vergleich zu 107,2 Mio. Euro deutlich höher als 2009. Mit 60,5 Mio. Euro stieg auch der Auftragseingang um rund 10% (2009: 54,6 Mio. Euro).

Das AIT erforscht und entwickelt neue Technologien, Methoden und Simulationen in den Themenfeldern Energy, Mobility, Health & Environment, Safety & Security sowie Foresight & Policy Development. Das Ziel des AIT ist es die Basisinnovationen infrastrukturbezogener Technologien für die nächste Generation zu schaffen – und das gelingt vor allem durch eine aktive Vernetzung mit den Besten der Welt.

Dr. Hannes Androsch, Aufsichtratspräsident des AIT, betont, dass das AIT bestrebt sei weltweit anerkannte Experten zu gewinnen und in vielen Bereichen mit den Besten der Welt zu kooperieren: „Nur wer die Nummer Eins oder Zwei ist, hat die Chance zur globalen Exzellenz. Daher zeigt die Strategie, auf klare Forschungsschwerpunkte zu setzen, Wirkung. Gleichzeitig hat es das AIT als Unternehmen geschafft auf einer soliden Basis zu stehen.“   

www.ait.ac.at

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MONITOR-Autoren
Alexander Hackl

Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. ..mehr..

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