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Sichere Motorenentwicklung

Grazer Antriebsspezialist AVL setzt auf Eset NOD32 Antivirus

Einen der größten Aufträge seiner noch kurzen Unternehmensgeschichte in Österreich hat der Sicherheitssoftware-Spezialist Eset verbucht: Der Grazer Motorenentwickler AVL orderte für alle PCs und Notebooks an den weltweiten Standorten des Konzerns Lizenzen der NOD32 Antivirus Business Edition.

Headquarter von AVL (Bild. AVL)

Das Unternehmen schützt damit seine IT-Infrastruktur vor Malware und Angriffen aus dem Internet. Ausschlaggebend für die Entscheidung war vor allem der schonende Umgang mit IT-Ressourcen bei den für AVL geschäftskritischen Prüfstandsystemen. 

IT-Ressourcen im Fokus

AVL ist das weltweit größte private und unabhängige Unternehmen für die Entwicklung von Antriebssystemen sowie bei der Mess- und Prüftechnik. Rund 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten weltweit in 45 Gesellschaften in verschiedenen Ländern. AVL arbeitet dabei mit den namhaftesten Automobilherstellern dieser Welt zusammen. Dementsprechend wichtig ist für den Antriebsspezialisten eine sichere und leistungsstarke IT. Die akute Herausforderung im Rechenzentrum: Der Virenscanner, der vor NOD32 im Einsatz war, verbrauchte bei den geschäftskritischen Prüfstandsystemen zu viele Ressourcen.

„Die Gefahr, dass es aufgrund einer Prozessor-Überlastung zu einer Unterbrechung bei den Testläufen oder zu ungenauen Messdaten kommen könnte, wurde zu groß. Standzeiten bei den Prüfsystemen gefährden die gesamte Entwicklungsarbeit – und das kann teuer für uns werden“, beschreibt Hannes Peter Häusler, Specialist IT Operations der AVL List GmbH und Verantwortlicher des Software-Projekts, die Ausgangssituation.

Antivirenlösungen auf dem Prüfstand

Eine neue Lösung musste her. Fast ein Jahr nahm sich das fünfköpfige AVL-Team um Häusler Zeit, um das geeignete Produkt für die speziellen Anforderungen zu finden. Gemeinsam mit der Software-Entwicklungsabteilung wurden Antivirenlösungen von allen namhaften Anbietern in Inhouse-Tests bei AVL genau unter die Lupe genommen. Im Dezember 2010 fiel die Entscheidung: Das Rennen machte Eset mit NOD32 Antivirus in der Business Edition.

„Das ressourcenschonende Scanning und der persönliche Einsatz eines dynamischen, kleinen Anbieters haben letztlich den Ausschlag gegeben“, resümiert Häusler. Für ihn ebenfalls von Bedeutung: die Kompatibilität mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen. „Ob Windows in seinen unterschiedlichen Ausprägungen, Linux, Debian – denken sie sich ein Betriebssystem, wir haben es“, beschreibt der Projektleiter. Der Grund ist einfach: Unterschiedliche Kunden und Partner wollen unterschiedlich serviciert werden. „Und Eset hatte im Test das einzige Out-of-the-box-Produkt, das über alle unsere Systeme funktionierte, sogar mit Windows NT“, so Häusler weiter.

Weltweiter Roll-Out auf  die Unternehmens-PCs in nur drei Monaten

Während die Evaluierung umfassend Zeit in Anspruch nahm, war der Plan für das Roll-Out  eng bemessen. In nur drei Monaten musste ein Großteil der insgesamt zu installierenden Programm-Versionen auf den weltweiten Unternehmensrechnern implementiert sein. Dann nämlich lief der Vertrag für laufende Virensignaturupdates des Eset-Vorgängerproduktes aus.

Den Anfang machte der Firmenhauptsitz Graz. Nach einem neuerlichen Produktiv-Test auf ausgewählten Systemen hatten Häusler, sein Team sowie der externe Dienstleister HP die Antivirensoftware bis Mitte Jänner 2011 auf knapp die Hälfte aller Firmen-PCs und -Notebooks aufgespielt. Das Roll-Out wurde zentral gesteuert, NOD32 vom Server aus auf die Geräte verteilt. Für die Installation sorgte dabei Eset Remote Administrator. Er dient zudem im laufenden Betrieb als zentrales Management-Tool und ermöglicht eine Verteilung aller Updates von einem einzigen Punkt im Netzwerk aus.

Sowohl die Forschungs- und Entwicklungsabteilung als auch das komplette Office-Umfeld in Graz wurden im ersten Roll-Out-Schritt bedacht – mit unterschiedlichem Ergebnis, wie Häusler mit einem kleinen Schmunzeln zurückblickt: „Während bei den Prüfständen alle Anforderungen zu 120 % erfüllt waren, tauchten überraschenderweise im Office-Umfeld Problemchen auf. Die Sicherheit der Daten war jederzeit gewährleistet, nur in Sachen Usability zeigte sich ein Bug hartnäckig. Eset jedoch reagierte schnell und entwickelte für uns eine eigene ‚NOD32-AVL-Edition‘.“

Bis Ende März folgten sukzessive weitere weltweite AVL-Standorte wie beispielsweise in den USA, Deutschland, China oder Indien.

www.eset.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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