Die neue HP IT Executive Scorecard aggregiert Informationen aus der IT Performance Suite und Drittlösungen zu Leistungskennzahlen, die rollenspezifisch zur Verfügung gestellt werden. Mit der HP Performance Suite CIO Edition Standard wird ein erstes Softwarepaket speziell für die Rolle des CIO geschnürt.
IT-Verantwortliche vom CIO bis zum Security-Manager benötigen standardisierte, effiziente Werkzeuge zum Messen, Vergleichen und Verbessern der Leistung der IT. Dazu müssen sie meist Informationen aus unterschiedlichen, heterogenen Datenquellen zusammenführen. Oftmals fehlen ihnen die richtigen Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators, KPIs) oder sie erheben so viele, dass ihnen der Blick auf das Wesentliche verloren geht.
Hier setzt die neue Lösung an: Eine Schlüsselrolle in der IT Performance Suite spielt die HP IT Executive Scorecard. Sie sammelt Daten aus unterschiedlichen Datenquellen, führt sie in einem Data Warehouse zusammen, analysiert sie und bereitet sie anhand vordefinierter KPIs in einem Dashboard auf.
Diese Schritte erfolgen anhand einer Balanced Scorecard. So können die Ziele für die einzelnen Dimensionen der Balanced Scorecard – Wert der IT, Kundenzufriedenheit, operatives Geschäft und Zukunftsorientierung – mit KPI hinterlegt werden. Für diesen Zweck hat HP insgesamt 150 KPI definiert, wovon 50 im ersten Release der HP IT Executive Scorecard verfügbar sein werden. Daneben können IT-Verantwortliche leicht eigene Kennzahlen definieren und einfügen.
Für die Balanced-Scorecard-Dimension „Wert der IT“ enthält die Software beispielsweise die Kennzahl „Verhältnis der IT-Ausgaben für Innovation und für Wartung“. Steht in der Dimension Kundenzufriedenheit die Verbesserung der Service-Bereitstellung im Fokus, kann der Indikator lauten: Wie viel Prozent der Service Levels für geschäftskritische Services werden eingehalten? Somit erhalten IT-Manager die Möglichkeit, die Leistung ihres Verantwortungsbereichs zu messen, zu vergleichen und systematisch zu verbessern.
Flexibel erweiterbares Datenmodell
Basis dafür ist ein neues, flexibel erweiterbares Datenmodell, genannt IT Data Model. Damit lassen sich Daten unterschiedlichster Quellen aggregieren und integrieren. Dazu gehören die Software-Werkzeuge der HP IT Performance Suite, aber auch Software-Produkte von Drittanbietern. Die Datenquellen können sich im Rechenzentrum eines Unternehmens befinden, aber auch in einer Cloud. HP nutzt Mashup-Technologien und ETL-Technologie, um die unterschiedlichen Datenquellen schnell integrieren zu können.
Die Daten werden über vorkonfigurierte Schnittstellen automatisch per ETL (Extraction, Transformation, Loading) oder Data Load in das Data Warehouse geladen und dort nach den vorgegebenen Metriken und KPIs analysiert. Vordefinierte Analysepfade erlauben einen „Drill Down“ auf die Werte, die den Spitzenkennzahlen zugrunde liegen.
Das Datenmodell, das Data Warehouse und die Schlüsselkennzahlen werden in Zukunft kontinuierlich erweitert. Die Ergebnisse erhalten die Kunden in Form neuer Service Packs und Releases sowie über das HP Life Network. Dabei handelt es sich um ein Communityportal, über das HP-Kunden in Foren und Projekten miteinander Kontakt aufnehmen können.
Speziell für CIOs bietet HP mit der HP IT Performance Suite CIO Edition Standard ein schnell einsetzbares Softwarepaket an, das die spezifischen Belange der Zielgruppe adressiert. Es setzt sich zusammen aus der HP Executive Scorecard sowie den Modulen Financial Planning and Analysis, Project and Portfolio Management und Asset Management aus der HP IT Performance Suite. Weitere rollenspezifische Editionen sollen folgen, etwa für Applikations- oder Security-Verantwortliche.
Weitere Informationen: www8.hp.com/us/en/software/enterprise-software.html


1/2012
8/2011
7/2011


Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 