Intel Executive Vice President Sean Maloney erläuterte in einer Präsentation, wie Intel dieses Ziel in drei Phasen erreichen möchte, um die Entwicklung mobiler Geräte voranzutreiben. Die erste Phase beginnt mit der aktuellen zweiten Generation der Intel Core Prozessoren, die leichte und 20 Millimeter dünne Geräte zu Preisen unter 1.000 US-Dollar ermöglichen soll. Systeme auf Basis dieser Chips sollen rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2011 erhältlich sein, darunter das UX21 Ultrabook von Asus. Während der Präsentation von Sean Maloney zeigte Asus Chairman Jonney Shih das neue ultraflache Notebook.
Als nächsten Schritt auf dem Weg zum Ultrabook, erläuterte Maloney die kommende Intel Prozessor Familie mit dem Codenamen „Ivy Bridge”. Die neuen Prozessoren basieren auf Intels 22 Nanometer-Fertigungstechnologie und sind die erste Chipgeneration, die das im Mai angekündigte 3D-Transistor-Design namens Tri-Gate verwendet. Notebooks auf Basis von „Ivy Bridge“ zielen auf verbesserte Energieeffizienz, intelligente Grafikleistung, hohe Sicherheit und schnelle Reaktionszeiten. “Ivy Bridge”-Systeme sollen in der ersten Jahreshälfte 2012 verfügbar sein.
Die dritte Phase bilden Intel Produkte mit dem Codenamen „Haswell”, die für das Jahr 2013 geplant sind. Diese sollen neue Funktionen auf ultradünnen Notebooks ermöglichen und deren Einsatzfeld enorm erweitern. Mit „Haswell“ plant Intel die Thermal Design Power (TDP) und den Stromverbrauch von Mikroprozessoren im Vergleich zu heute um die Hälfte zu senken. Weitere Pläne betreffen kürzere Innovationszyklen bei den Atom-Prozessoren.
Cloud 2015
Maloney zeigte zudem die „Cloud 2015“ Vision von Intel auf, der zufolge die Zukunft des Cloud Computings durch drei zentrale Elemente geprägt ist: Zum einen ein kompatibles Cloudsystem, das es Unternehmen ermöglicht, Daten sicher über öffentliche und private Clouds zu verteilen. Zum zweiten automatisierte Netzwerke, die durch die Übertragung von Anwendungen und Ressourcen zwischen Servern im Rechenzentrum eine bessere Auslastung und Energieeffizienz ermöglichen. Und schließlich eine Cloud, die den Benutzer sowie die individuellen Funktionen eines bestimmten Geräts (Notebook, Smartphone etc.) berücksichtigt.



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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 