Laut Hersteller lässt sich die Plattform von einem Datenvolumen von 23 Terabyte auf bis zu 200 Petabyte skalieren. Auf den Festplatten der Extreme Data Appliance mit 1 und 2 Terabyte Speicherkapazität lassen sich so umfangreiche historische Daten vorhalten, die Unternehmen in Echtzeit analysieren und für ihre Entscheidungen nutzen können. Die Kosten für die Speicherung von einem Terabyte Daten sollen im Vergleich mit herkömmlichen Data Warehouse Systemen nur ein Zehntel betragen.
Anwendungsmöglichkeiten sieht man bei Teradata etwa in den Bereichen:
- E-Commerce: für die wirtschaftliche Analyse großer Volumen von Click-Stream-Daten
- Telekommunikation: Datenanalysen verschaffen Einblicke in das Kundenverhalten sowie die Leistungsfähigkeit des Netzwerks, der Funkstationen und der Endgeräte.
- Finanzdienstleistung – zur Analyse der Transaktions- und Kundendaten von mehreren Jahren mit ausgefeilten Verfahren, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Risiken zu identifizieren.
Im Vergleich zu ihrem Vorgängermodell benötigt die Appliance laut Teradata nur noch die Hälfte der Rechenzentrumsfläche. Wie die anderen Mitglieder dieser Plattformfamilie basiert sie auf der Teradata Datenbanksoftware und ist mit dem Betriebssystem Novell SUSE Linux ausgestattet.
„Unternehmen brauchen gegenwärtig am dringendsten eine kostengünstige Appliance der nächsten Generation, mit der sie die Datenflut in Informationen umsetzen können, die sie für Entscheidungen in Echtzeit benötigen“, sagte Ari Banerjee, Senior Analyst beim US-Marktforschungsunternehmen Heavy Reading. „Diese Appliance muss leistungsfähige Analyseverfahren unterstützen und zudem skalierbar sein, damit Unternehmen diese mühevolle, aber unumgängliche Aufgabe bewältigen können.“


1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 