Sie haben ein Interesse an Wiederverwendbarkeit der Produkt- und Prozessdaten und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen. Daher nutzen sie gern die Möglichkeiten von PLM. Noch mehr, wenn sie ohne Mehraufwand externe Personen und Datenquellen einbeziehen können.
Die Office-Welt in PLM integrieren
Das gelingt mittels Integration von PLM-Software in MS-Office. Damit können nicht nur wie im letzten Heft dargestellt Bürosoftware-Anwender aus ihrer gewohnten Umgebung heraus an Produkt- und Prozessdaten mitarbeiten und so zu PLM beitragen. Auch Produktentwicklern und anderen "Power-Usern" von PLM-Software werden dadurch Möglichkeiten eröffnet, die beiden Welten zu verbinden.
So erhalten sie beispielsweise aus der PLM-Lösung Teamcenter von Siemens PLM Software direkten Zugriff auf MS-Office Anwendungen. Komplexe Aufgaben wie das Erstellen von Stücklisten, Beschreibungen oder Präsentationen können sie innerhalb ihrer professionellen Umgebung mit den handlichen Büroprodukten erledigen. Mit dem Vorteil, dass die Ergebnisse in einem allgemein verarbeitbaren Datenformat vorliegen, während Sicherheit und Versionierung gewährleistet werden.
Wichtig ist dabei, dass die Datenkommunikation bidirektional, die Wahl des führenden Systems frei ist. Für die Erstellung von Arbeitsweisen würde sich etwa anbieten, in MS-Visio zu arbeiten und auf Daten aus dem PLM-System zuzugreifen, während z.B. extern erstellte Projektpläne aus MS-Project in die PLM-Tools importiert und dort weiter ausdetailliert würden. So verkürzt PLM den Weg von der Produktidee zu deren Umsetzung.




1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 