Newsfeed abonnieren
Thema: Infrastruktur und Security

SEP sesam 4

Backup-Strategie für lückenlose Datensicherung

Aus dem Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie der Technischen Universität Wien sind rechenintensive Simulationen längst nicht mehr wegzudenken. SEP sesam sorgt für die Datensicherung.

Forscher des Institutes für Wasserbau und Ingenieurhydrologie der Technischen Universität Wien untersuchen in einem Testgebiet die unterschiedlichen Wasserflüsse vom Niederschlag bis zum Abfluss im Gewässer. Dazu werden innovative Mess- und Modellierungsmethoden angewendet. (Bild: TU Wien)

Diese Modellrechnungen werden mit am Institut entwickelter Software auf Basis einer großen Anzahl von Messdaten durchgeführt und behandeln das Abflussverhalten der Flüsse und des Grundwassers. Dabei stehen die Vorhersage von Hochwasser genauso wie das Verhalten von Schadstoffen im Grundwasser im Vordergrund. Erhebliche Datenmengen fallen auch bei der Analyse von Auswirkungen der Klimaänderungen auf die Wasserwirtschaft an. Die Ergebnisse der Modellierungen werden sowohl in der Forschung als auch in der praktischen Anwendung bei wasserwirtschaftlichen Planungen benötigt.

Professionalisierung der Datensicherung

Natürlich sind auch im Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie die Anforderungen an Hard- und Software in den vergangenen zehn Jahren ebenso gestiegen wie die Datenmengen. Bis vor wenigen Jahren konnte das Institut seine Daten noch mit NovaBackup sichern; einer Lösung zur Sicherung von Windows-Rechnern, wie sie überwiegend von Kleinunternehmen verwendet wird.

Spätestens im Sommer 2008 stieß die Kombination aus NovaBackup und individuellen Scripts jedoch an ihre Grenzen. Zum einen sollten neben dem Windows-Server, der die Modell-Berechnungen durchführt, auch die rund 20 Laptops und Workstations der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Institutes gesichert werden. Zum anderen hatte das Institut längst keine reine Windows-Umgebung mehr. Sowohl der Cyrus Mail-Server als auch der File-Server des Institutes arbeiten mit dem Open-Source-Betriebssystem SUSE Linux. Und nicht zuletzt war die Gesamtmenge der zu sichernden Daten in den letzten fünf Jahren von etwa einem Terabyte auf mehr als 15 Terabyte angewachsen.

"Aufgrund der positiven Erfahrungen, die wir bei anderen Projekten bereits sammeln konnten, haben wir dem Institut die Anschaffung von SEP sesam empfohlen", berichtet Wolfgang Lair, Geschäftsführer der MSB Mikrocomputer Software HandelsGmbH. MSB beliefert das Institut für Wasserbau schon seit mehr als 20 Jahren mit Hard- und Software.

Mix aus Linux- und Windows-Servern

Das Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie nutzt heute einen modernen Mix aus dedizierten und virtualisierten Linux- und Windows-Servern. Herzstück der IT-Infrastruktur ist ein High-Performance-Server mit 8 Xeon-Cores unter Windows Server 2003. Daneben gibt es zwei Server mit Xeon-Quadcore unter SUSE Linux bzw. Citrix Xen. Am Windows-Server werden durch die Modellrechnungen kurzfristig hohe Datenmengen erzeugt. Die Anwendungen am Linux-Rechner umfassen Standardaufgaben wie E-Mail, Fileservice, Archiv und Backup.

Die virtuellen Maschinen am Citrix Xen-Server werden hauptsächlich als Webserver und für FTP-Services verwendet. Hier fallen zwar keine großen Datenmengen an, allerdings sollte eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet sein. Diese drei Server nutzen einen gemeinsamen Speicher, der inzwischen drei PROMISE vTrak RAID-Storage-Systeme mit einer Gesamtkapazität von 12 TB umfasst.

Kombination aus Vollsicherungen und inkrementellem Backup

Das Festlegen der Backup-Strategie, die Implementierung, Konfiguration und das Training für den IT-Administrator des Institutes nahmen insgesamt drei Manntage in Anspruch. Der SEP sesam Backup-Server wurde zusammen mit dem E-Mail- und File-Server auf dem leistungsstarken Linux-Server des Institutes installiert. Anschließend wurde die gemeinsam festgelegte Backup-Strategie, eine Kombination aus Vollsicherungen am Wochenende und inkrementellen Sicherungen nachts unter der Woche, konfiguriert.

"Bei der Konfiguration der Datensicherung mussten wir sorgsam darauf achten, dass wir die zu sichernden Bereiche jeweils so auswählen, dass die Datensicherung innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters erfolgt", erläutert Projektleiter Wolfgang Lair. "In der Zwischenzeit haben wir die Datensicherung selbstverständlich immer wieder an die gestiegenen Datenmengen und an die aktualisierte Server-Hardware angepasst. Natürlich lässt sich die Backup-Zeit mit Hilfe von neuer, teurer Hardware weiter verkürzen. Für uns ist es jedoch immer wieder eine Herausforderung, die wachsenden Datenmengen mit der vorhandenen Hardware zuverlässig zu sichern. Und SEP sesam hilft uns herbei mit seinen flexiblen Konfigurationsmechanismen."

Hersteller-Support und einfache Handhabung

Die Datensicherung wird heute vom IT-Administrator des Institutes verwaltet. Konfigurationsänderungen und das Monitoring des Backups erledigt er eigenständig. Bei grundsätzlichen Änderungen oder weitergehenden Fragen zieht er die Experten der MSB hinzu, die als SEP sesam Basic und Certified Administratoren über ein aktuelles und tiefgehendes Know-how verfügen.

www.msb.co.at

weitersagen: drucken
Speicherlösungen

maximize
Termine

18. Juni - 22. Juni

In ganz Österreich

SAP Mittelstandstage

Print-Archiv
Folgen Sie uns
Leser empfehlen
MONITOR-Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

E-Mail:
Die von Ihnen angegebene E-Mail Adresse wird von MONITOR Online weder an Dritte weitergegeben noch zu anderen Zwecken verwendet.
MONITOR-Autoren

© Copyright 1983-2012 by MONITOR / Bohmann Druck und Verlag Gesellschaft m.b.H. & Co. KG (www.bohmann.at)

Add to Google  | Abo | Themenvorschau | Mediadaten | Inserate buchen | Kontakt | Impressum