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Thema: Infrastruktur und Security

Case Story

Rittal Sicherheitsraum bei B&R

Rechenzentrum als logistische Meisterleistung: B&R und Kapsch BusinessCom AG als Generalunternehmer setzten die Errichtung eines neuen Rechenzentrums in nur zwei Monaten um.

Die Kaltgang-Schottung sorgt für die gleichmäßige Verteilung der kalten Luft. (Bild: Rittal)

Rasantes Wachstum kennzeichnet die Firmengeschichte des 1979 gegründeten weltweit agierenden Automatisierungsspezialisten B&R. Das Unternehmen mit der Zentrale im oberösterreichischen Eggelsberg konnte selbst in den letzten, für andere Unternehmen schwierigen Jahren, Zuwächse verzeichnen. Mitarbeiter und Gebäude wachsen, und damit auch die Ansprüche an die IT-Infrastruktur.

"Zuletzt waren unsere zwei Rechenzentren in zwei verschiedenen Gebäudeteilen untergebracht, eines davon allerdings nicht mehr adäquat", erzählt Reinhard Achatz, Leiter IT-Infrastruktur. "Deshalb haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz für das neue Rechenzentrum gemacht. Fündig sind wir im neuen Gebäudeteil in den Räumen einer Werkstatt mit anschließendem Lagerraum geworden. Hier haben wir sozusagen wie auf der grünen Wiese neu bauen können."

Dass das nicht so leicht wie gedacht ist, hat Achatz bei der Beschäftigung mit den Details der unterschiedlichen Gewerke gemerkt: "Deshalb haben wir nach professioneller Hilfe gesucht und diese bei Kapsch BusinessCom AG gefunden, die wir als Generalunternehmer mit dieser Aufgabe betraut haben."

Im Eiltempo gebaut

Und dann musste es schnell gehen. Nach dem spürbaren Anziehen der Wirtschaft wollte das Unternehmen für ein neuerliches Wachstum gewappnet sein. "Unsere Produktion und alle Niederlassungen weltweit greifen auf die Daten hier in Eggelsberg zurück", so Achatz. Deshalb musste der Bau von der Auftragsvergabe bis zur Implementierung in nur zwei Monaten abgeschlossen sein. Selbst für den erprobten Generalunternehmer Kapsch BusinessCom AG eine Herausforderung - aber natürlich machbar, wie Projektleiter Christian Schupfer erzählt.

Neben der kurzen Zeit hat Kapsch BusinessCom AG weitere Vorgaben erhalten: TÜV-Zertifizierung nach Level 2. Damit ergaben sich automatisch die Ansprüche an Verfügbarkeit und Sicherheit und die Produktauswahl. Da setzt Kapsch BusinessCom AG besonders auf Lieferanten, auf deren Erfahrungs-Background man zählen kann. "Rittal zum Beispiel ist so ein Partner. Hier versteht man die Zusammenhänge und weiß, was man tut", schwärmt Schupfer.

Systemgeprüfte Sicherheit

„IT ist Teil des Business und keine einsame Insel.” Reinhard Achatz, Leiter IT-Infrastruktur bei B&R (Bild: Rittal)

Ohne IT keine Produktion, heißt es auch bei B&R. Denn die läuft sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang. Neben den Bedrohungsszenarien wie Viren und Hackerangriffe werden die Gefahren, die sich aus der Umwelt ergeben, gerne übersehen, nicht so bei B&R. Hier sorgt der Rittal Sicherheitsraum LER Extend für den physikalischen Schutz. Diese Raum-im-Raum-Lösung punktet mit modularem und schnellem Aufbau und bietet neben erweitertem Grundschutz auch Brandschutz nach F 90.

"Im Vergleich zu einer gemauerten Lösung war der Sicherheitsraum die bessere und günstigere Variante", ist sich Reinhard Achatz sicher. Darüber hinaus ist der Sicherheitsraum systemgeprüft. Das bedeutet, dass die Gesamtkonstruktion unter Beachtung des Zusammenspiels aller Bauteile geprüft wird. Dabei werden Einbaumodule wie Türen, Kabelschottsysteme sowie Be- und Entlüftungseinheiten berücksichtigt.

Immer cool bleiben

Neben Sicherheit und Verfügbarkeit spielt auch die effiziente Klimatisierung des Rechenzentrums eine wichtige Rolle. "Da es sich bei B&R um kein High-Density-Rechenzentrum handelt und wir keine riesigen Wärmelasten abführen müssen, haben wir uns für die Lösung mit der Rittal Kaltgang-Schottung entschieden", erzählt Schupfer.

Im Vollausbau werden es 20 Racks à 5 kW sein. Statt der pauschalen Abgabe von gekühlter Luft in den Raum wird bei der Gangschottung die erzeugte Kaltluft über den Kaltgang direkt zu den Verbrauchern geführt. Das bedeutet, dass den Servern über die gesamte Rackhöhe gleichmäßig kühle Luft zugeführt wird. Die besondere Energieeffizienz des Rittal Kaltgang-Konzeptes ergibt sich u. a. daraus, dass sich kalte und warme Luft nicht vermischen und mit einem wesentlich höheren Temperaturniveau der Abluft gefahren werden kann.

"In den letzten Jahren ist das Bewusstsein gestiegen, dass die IT im Unternehmen kein Selbstzweck ist, sondern eine unterstützende Funktion übernimmt", stellt Achatz fest. Daher muss jeder Investition eines Business Case voraus gehen.

www.rittal.at

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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