Damit sollen genauere Erkenntnisse über den Zustand und die Auslastung geschäftskritischer Anwendungen möglich sein – sowohl in öffentlichen als auch in privaten Cloud-Umgebungen.
Neben klassischen Unternehmensanwendungen kommen in Firmen immer öfter Cloud- und Software-as-a-Service-(SaaS)-Applikationen zum Einsatz. Eine Entwicklung, die auch beim Thema Business Intelligence eine neue Herangehensweise erfordert: Administratoren stehen vor der Herausforderung, in Echtzeit auf Daten aus traditionellen sowie Cloud-basierten Anwendungen zugreifen zu müssen.
AppFlow setzt auf vorhandene Netzwerkgeräte auf und liefert eine Rundumsicht über den gesamten Datenverkehr und die Transaktionen von Anwendungen. Daten, die bisher in Netzwerkgeräten wie etwa Service- und Application Delivery Controllern, WAN Optimization Controllern oder Firewalls verborgen blieben, sollen damit zugänglich gemacht werden. Auch erübrigen sich damit typische Arbeitsschritte, wie beispielsweise die Installation von Datenschnittstellen ins Netzwerk, von Software-Agenten auf jedem Server oder die Aufrüstung einzelner Anwendungen für ein spezielles Monitoring. AppFlow wird von der neuen AppFlow Community mit aktiver Beteiligung von Kunden, Anbietern und Branchenexperten unterstützt.
Citrix NetScaler ist laut Hersteller die erste Netzwerklösung für Service Delivery, die auf AppFlow aufsetzt. Außerdem wird künftig auch Citrix Branch Repeater AppFlow unterstützen und damit Einblicke in alle Anwendungen und Services bieten, die über ein Wide Area Network (WAN) bereitgestellt werden. Dazu gehören unter anderem auch virtuelle Desktops und Anwendungen.
Citrix AppFlow ist ab sofort verfügbar. Das AppFlow Template wird auf www.appflow.org veröffentlicht. SolarWind und Splunk bieten Support für AppFlow in bestehenden Tools für Performance Monitoring und Analyse. AppFlow wird von der Version 9.3 der NetScaler MPX und VPX Appliances unterstützt und ist in allen Ausgaben von NetScaler ohne zusätzliche Kosten enthalten.


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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 