CloudForms stellt laut Red Hat eine Neuerung für den Cloud-Markt dar, denn es enthält umfassende Application-Lifecycle-Management-Funktionen und bietet die Möglichkeit, integrierte Cloud-Lösungen aus einem breiten Spektrum von Ressourcen - über physische, virtuelle und Cloud-Computing-Ressourcen hinweg - zu erstellen.
CloudForms soll die Hauptprobleme der ersten Generation von Cloud-Produkten lösen: die Kosten und die Komplexität eines virtuellen Server-Wildwuchses, Compliance-Herausforderungen und Sicherheitsprobleme. Benutzer können nun komplexe Multi-Tier-Anwendungen leichter konfigurieren und verwalten und müssen nicht eine große Anzahl von virtuellen Servern unabhängig managen. Einmal definiert können diese Anwendungen bereitgestellt, verwaltet und zwischen verschiedenen Clouds, Virtualisierungsumgebungen und physischen Servern bewegt werden.
CloudForms besitzt die Fähigkeit, aus vorhandenen IT-Ressourcen Hybrid Clouds zu erstellen. Dazu gehören:
- Virtuelle Server von vielen verschiedenen Anbietern, etwa von Red Hat oder VMware,
- eine breite Palette von Public Clouds von Red-Hat-Certified-Cloud-Anbietern wie Amazon, IBM oder NTT Communications,
- traditionelle Inhouse- oder gehostete physische Server, einschließlich High-Density-Racks und Blades.
Durch diese große Auswahl können Anwender sowohl Lock-in-Effekte, die für viele Cloud-Produkte typisch sind, als auch eine aufwändige Migration von physischen zu virtuellen Servern vermeiden, ist man beim Anbieter überzeugt.


1/2012
8/2011
7/2011


Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 