Viele Nutzer verwenden in ihrer täglichen Arbeit weder CAx-Systeme noch ERP-Software und sind auch technisch nicht so versiert wie etwa Konstrukteure. Zu guter Vorbereitung der PLM-Einführung gehört, solchen Mitarbeitern die Möglichkeiten zu geben, in ihrer gewohnten Softwareumgebung zu bleiben. Das spart Schulungsbedarf und Einarbeitungszeit, aber auch Widerstände, sodass die Kollegen sofort in PLM eingebunden sind.
Damit die Kollegen nicht umlernen müssen, sind beispielsweise die Funktionen der PLM-Lösung Teamcenter von Siemens PLM Software in MS-Office integriert. So können alle über MS-Outlook, MS-Project, MS-Visio, MS-Word, MS-Excel und andere populäre Desktop-Programme an Produkt- und Prozessdaten mitarbeiten. Die Nutzung der PLM-Funktionalitäten wie Sicherheit oder Versionierung erfolgt ohne Behinderung im Hintergrund.
Wenn die Anwender aus ihrer gewohnten Oberfläche heraus und auf die gewohnte Weise ihr Fachwissen einbringen und ihre PLM-Aufgaben erledigen können, entfällt die Notwendigkeit für spezifische Programmschulungen. Da es ihnen auf diese Art leicht gemacht wird, die für ein durchgängiges PLM erforderlichen Regeln einzuhalten, werden sie dieses Instrument zur Stärkung des Unternehmenserfolges gern anwenden. Seit es die Möglichkeit gibt, die digitale Produktplattform aus "normalen" Büroapplikationen heraus zu nutzen, kann tatsächlich jede und jeder im gesamten Unternehmen daran mitarbeiten.




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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 