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Studie

User fürchten sich vor Verletzungen des Datenschutzes

Eine von Nokia Siemens Networks in Auftrag gegebene Datenschutzstudie zeigt in den meisten europäischen Ländern eine zunehmende Sensibilität der Verbraucher in Bezug auf persönliche Daten.

"Die User sind in Bezug auf Datenschutz weltweit kritischer geworden." Peter Wukowits, Country Director Nokia Siemens Networks Österreich (Bild: Nokia Siemens Networks)

Laut der Studie, bei der 5.000 Personen 2010 in fünf europäischen Ländern befragt wurden, ist das Bewusstsein für die Nutzung und den Missbrauch persönlicher Daten durch Dritte in vielen Bereichen gestiegen.

Persönliche Daten wie Namen, Fotos und Beruf gelten zunehmend als sehr sensibel und daher schützenswürdig. Zur gleichen Zeit ist das Vertrauen in die Telekommunikationsanbieter gestiegen. Mehr als 40% aller Befragten in Europa  gaben an, dass sie bereit sind, für gezielte personalisierte Dienste persönliche Angaben zu machen. „Allgemein gesprochen sind die User in Bezug auf Datenschutz weltweit kritischer geworden. Für entsprechende Gegenleistungen sind sie aber durchaus bereit, Daten an vertrauenswürdige Unternehmen weiter zu geben. Das ist die Grundlage für die Entwicklung zahlreicher neuer Anwendungsszenarien und Funktionen, die das Leben im Web der Zukunft einfacher machen werden“, betont Peter Wukowits, Country Director Nokia Siemens Networks Österreich.

Daten zu Kreditkartennummern hochsensibel

Generell halten 85% der Befragten in Europa das Thema Datenschutz für sehr wichtig. Drei Viertel sind besorgt über Datenschutzverstöße (75%) und sind bei der Angabe ihrer Daten sehr vorsichtig (83%). 85% sind der Meinung, dass Verstöße gegen den Datenschutz härter bestraft gehören. Zwei Drittel (66%) glauben, dass es in einer vernetzten Welt heutzutage unmöglich ist, die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten. Als am sensibelsten werden die Daten zu Kreditkartennummern (92%) und Kreditwürdigkeit (86%) bewertet. Ebenso wichtig sind Einkommen (85%), persönliche Fotos (83%) und die eigene Adresse (81%). Weniger heikel empfinden die Endverbraucher das Mitteilen ihres Berufes (57%), Auskünfte zum Familienstand (51%) oder Alter (46%).

Vertrauen in TK-Anbieter hoch

Die Studie zeigt weiter, dass trotz des Sicherheitsbedürfnisses das Vertrauen in die Telekommunikationsunternehmen gewachsen ist. Insgesamt halten Anwender TK-Anbieter nach den Banken für die seriösesten Anbieter, wenn es um den Schutz und die Unterstützung bei der Verwaltung ihrer persönlichen Daten geht. Damit liegen sie noch vor Versicherungen, Google, Online-Shops oder den jeweiligen Regierungen. Dieses hohe Vertrauensniveau eröffnet den TK-Anbietern Wachstumspotenziale, da sie ihren Kunden auf der Basis der persönlichen Daten gezieltere und bessere Leistungen anbieten können. Die Zahl der Anwender, die bereit sind, im Gegenzug für personalisierte Leistungen ihre persönlichen Daten anzugeben, liegt bei 40%.

Hier dockt auch Nokia Siemens Networks mit seinem Paket an Identitätsmanagement- und Sicherheitslösungen für Telekom-Unternehmen an. „Mit unserem Identity Management können TK-Unternehmen als Identitätsverwalter für ihre Kunden auftreten, der die persönlichen Daten ihrer Kunden schützt und gleichzeitig interessante Angebote ermöglicht“, erläutert Peter Wukowits das Angebot seines Unternehmens.  

www.nokiasiemensnetworks.com

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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