Junge Techniker sind offenbar zu langen Arbeitstagen bereit. Genau die Hälfte der Befragten erwartet, in ihrem ersten Job zwischen 40 und 50 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen. 6 % glauben, dass sogar noch mehr Überstunden auf sie zukommen. Das ergab eine Umfrage des Engineering-Unternehmens IVM unter Studenten an technischen Universitäten und Fachhochschulen.
„Für Technik-Studenten zählen Leistung und Können, aber der Spaß soll auch nicht zu kurz kommen“, meint Walter Hanus, CEO von IVM. Denn die „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“ bewerten 88 % als „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Ganz entscheidende Kriterien für die Wahl des Arbeitgebers sind eine interessante Arbeitstätigkeit (99 %!), Spaß an der Arbeit (98 %) und ein gutes Betriebsklima.
Beim Gehalt zeigt sich ein Unterschied zwischen TU und FH. Die meisten Studenten einer technischen Fachhochschule gehen von einem Einstiegsgehalt von 25.000 bis 30.000 Euro brutto pro Jahr aus. TU-Studenten haben höhere Ansprüche, die Mehrheit hält 31.000 bis 35.000 Euro für angemessen.
Um einen Vergleich mit berufstätigen Technikern zu ermöglichen, befragte Uniforce auch die Mitarbeiter von IVM. Stärker als die Studenten legen die Berufstätigen Wert auf flexible Arbeitszeiten, auf Sozialleistungen und sonstige Zusatzleistungen. Durch solche „Zuckerln“ kann der Arbeitgeber die Mitarbeiter demnach fester ans Unternehmen binden.
Die Studie wurde von dem Beratungsunternehmen Uniforce im Auftrag von IVM durchgeführt. An der Umfrage nahmen 424 Studenten an Universitäten und Fachhochschulen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark und 154 Mitarbeiter von IVM an vier Standorten teil.



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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 