emotion3D konnte sich mit einer Softwarelösung zur Bearbeitung von 3D-Filmen im Kampf um einen begehrten Deal mit BMW durchsetzen. Der 3D Werbespot wird von BMW in zahlreichen Handelsbetrieben weltweit gezeigt, in ausgewählten davon in Autostereoskopie (=3D Darstellung ohne Brillen). Für diese "brillenlosen" 3D-Displays wurde der Spot von emotion3D überarbeitet. Damit werden die Betrachter in neue Dimensionen der 3D-Welt geführt und bekommen eine Vielfalt an Perspektiven geboten.
Der Bedarf an professionellen Editierwerkzeugen für 3D-Filmmaterial steigt – ein Trend, den das junge Unternehmen emotion3D bereits 2009 erkannt hat und mit Unterstützung des universitären Gründerservices INiTS als Geschäftsmöglichkeit nützt.
Die Nachfrage am Markt hat emotion3D dazu motiviert, eine innovative Softwarelösung zur Bearbeitung von 3D Filmmaterial zu entwickeln. Diese erzeugt zusätzlich zu realen auch virtuell hergestellte Kameraperspektiven, die zur Schaffung eines 3D-Effekts verwendet werden. Das erlaubt es, Filmsequenzen auf jede Art von 3D-Display optimal anzupassen – egal ob auf herkömmliche 3D-Displays, die eine Stereo-Brille erfordern, oder auf die neueste Generation von "brillenlosen" 3D-Displays. Bereits knapp ein Jahr nach Unternehmensgründung konnte das Unternehmen nun einen Deal mit BMW zur Aufbereitung des aktuellen Werbespots des neuen BMW X3 für "brillenlose" 3D Displays abschließen.
"Filme, die mit zwei oder mehr Kameras aufgenommen werden, enthalten Informationen über die Geometrie einer Szene. Diese geben Aufschluss über die relativen Entfernungen von Objekten. Auf Basis dieser verschiedenen Entfernungsdaten kann eine sogenannte Depth Map berechnet werden. Diese ermöglicht uns, Bilder mit virtuellen Perspektiven künstlich herzustellen. Diese virtuell erstellten Blickwinkel wirken, als ob sie von zusätzlichen Kameras an verschiedenen Stellen während der Dreharbeiten aufgenommen wären", erklärt DI Florian Seitner, CTO von emotion3D. Dank dieser Technologie erfährt der Betrachter ein Seherlebnis, das ohne spezielle 3D-Brillen möglich ist.
Um sich auch weiter zu entwickeln, will das Unternehmen seine Position am Markt auch weiterhin stärken. Dr. Tom Wilson, CEO von emotion3D, dazu: "Unsere bereits bestehende Softwarelösung, die wir bis dato als Service angeboten haben, wird nicht nur ständig auf Basis des Feedbacks unserer Kunden neu adaptiert und weiterentwickelt, sondern nun auch Anfang diesen Jahres als eigenes Softwareprodukt einem internationalen Markt an Filmproduzenten zugänglich gemacht."


1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 