Österreichs Klein- und Mittelbetriebe werden immer mobiler. In den vergangenen Jahren hat sich das Handy in praktisch allen Firmen durchgesetzt. So gut wie alle Unternehmen mit bis zu 150 Mitarbeitern verwenden Mobiltelefone. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Integral unter 300 österreichischen Unternehmen mit bis zu 150 Mitarbeitern hervor.
In drei Viertel der befragten Betriebe sind sogar alle Mitarbeiter mit Firmenhandys ausgestattet. Nur noch in einem Zehntel der österreichischen Unternehmen ist das Diensthandy den Führungskräften und Außendienstmitarbeitern vorbehalten. Zahlen, die den Trend zum Handy im österreichischen Gesamtmarkt unterstreichen, wo laut Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH 44 % aller privaten Haushalte ihr Festnetz bereits abgemeldet haben (RTR Q3, 2010).
Je größer das Unternehmen, desto mehr wird laut Umfrage das Festnetz genutzt. In jedem dritten Unternehmen leiten die Mitarbeiter ihr Büro-Telefon inzwischen oft oder zumindest gelegentlich auf das Handy um. Bei Firmen mit über 50 Beschäftigten ist die regelmäßige Umleitung auf das Handy sogar in 75 % aller Unternehmen Gang und Gebe. Integral zufolge nützen Unternehmen ihre Festnetzanlagen dennoch nach wie vor für Sprachtelefonie, wie 85 % der befragten Unternehmen angaben.
68 % geben an, dass ihre Festnetzrufnummer weiter verbreitet ist und sie vor allem auch deshalb ihre Festnetzanlage behalten. Mehr als die Hälfte der Betriebe (57 %) ist zudem der Ansicht, dass eine Festnetzrufnummer einen seriöseren Eindruck hinterlässt. Für 64 % ist ein Festnetzanschluss immer noch eine Frage der Professionalität.
Auf die Frage, ob sich die Unternehmer vorstellen können, auf ihr Festnetz zu verzichten, wenn es eine ausreichende Festnetzersatz-Lösung gibt, die all Ihre Bedürfnisse hinsichtlich interner und externer Kommunikation abdeckt, antworten über 50 % mit ja oder vielleicht.
Integral hat im Jänner im Auftrag von Orange 300 Entscheidungsträger für den Bereich Telekommunikation telefonisch interviewt, davon 150 Entscheidungsträger aus Betrieben mit 1 bis 49 Mitarbeitern und weitere 150 aus Unternehmen mit 50 bis 150 Beschäftigten.



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