Es handelt sich dabei um die Aastra 400-Familie, eine Kommunikationslösung für Betriebe, die neben der Telefonie auch Dienste wie E-Mail, Chatten, Video und Präsenzanzeigen in ihr Kommunikationssystem integrieren wollen. Bei der Neuentwicklung wurde innerhalb des Themenkomplexes Unified Communications (UC) ein besonderer Schwerpunkt auf Mobilität gelegt.
"UC ist nicht mehr nur großen Unternehmen vorbehalten. Auch kleine Betriebe können von den Vorzügen der neuen Technologie profitieren. Wir machen ihnen mit der Aastra 400 die Migration hin zu Voice-over-IP noch einfacher", sagt Frederic Boone, Leiter Zentral- und Südosteuropa. Die Aastra 400-Familie besteht aus den drei Kommunikationsservern Aastra 415 (maximal 12 Teilnehmer), Aastra 430 (maximal 50 Teilnehmer) und Aastra 470 (maximal 400, im Netzwerk bis zu 600 Teilnehmer). Geplanter Verkaufsstart für Österreich ist zum Beginn des zweiten Quartals.

„Für UC-Technologien Geld auszugeben, muss sich aus Sicht der anwendenden Unternehmen wirtschaftlich rechnen.” Frederic Boone, Aastra, Leiter Zentral- und Südosteuropa
Die Aastra 415 und Aastra 430 sind die kleinen Schwestern der Aastra 470 und verfügen bereits über zahlreiche eingebaute Features. Ein Beispiel ist E-Voicemail, also die Möglichkeit, sich Mailbox-Nachrichten per Mail schicken zu lassen. Beide Systeme sind modular aufgebaut und können dadurch leicht erweitert werden. Die komplette Aastra 400-Familie kann in einen 19''-Schrank eingebaut werden. Die Aastra 415 und Aastra 430 gibt es darüber hinaus auch als Wandversion.
Für die Aastra 400-Familie steht die volle Bandbreite an Mobilitätslösungen zur Verfügung. So können sowohl DECT-Telefone auf TDM- als auch auf SIP-Basis angeschlossen werden. Zur Unterstützung von Mitarbeitern, die häufig extern unterwegs sind, bietet Aastra 400 eine Fixed-Mobile-Convergence-Lösung an. Das Mobiltelefon wird dabei über einen Aastra Mobile Client in die Kommunikationsanlage des Unternehmens eingebunden. Dadurch verfügt es über alle gewohnten Systemfunktionen.
Die Lösung bietet eine Schnittstelle zum offenen KNX-Standardprotokoll. Über diese Verbindung kann das Aastra 400-System in das Gebäudeautomationssystem integriert werden. Egal ob das Raumklima regulieren, die Beleuchtung dimmen, Türe öffnen oder die Jalousinen bedienen - die Gebäudeautomation lässt sich von einem Tischtelefon, DECT-Telefon oder sogar einem Mobiltelefon bedienen.
Vorteile von UCC
UCC-Lösungen führen unterschiedliche Kommunikationsdienste zusammen. Im Ergebnis haben beispielsweise Team-Mitglieder - unabhängig von ihrem Standort - stets alle Informationen auf einen Blick parat. Sie können ihr Wissen untereinander austauschen und ihr Zeit- und Informations-Management optimieren. Mit anderen Worten: Geschäftsprozesse werden signifikant beschleunigt.
Dies führt einerseits zu Einsparungen bei den Betriebskosten, zum Beispiel durch reduzierte Reisetätigkeit oder geringeren Mobiltelefonkosten speziell im Ausland, und auf der anderen Seite zu Produktivitätsgewinnen. Auch eine Steigerung der Kundenzufriedenheit durch bessere Erreichbarkeit sowie die Ermöglichung von Mobilität und Heimarbeit für die Mitarbeiter tragen zu mehr Effizienz des Unternehmens bei.
Wichtig bei der Implementierung einer UC-Lösung ist, das angestrebte zukünftige Kommunikationsverhalten der Mitarbeiter bei der Erarbeitung der Lösung stets im Blick zu haben. Denn die innovativste Technik nützt nichts, wenn sie von den Nutzern nicht als sinnvoll und arbeitserleichternd empfunden wird. So unterschiedlich die Kommunikationsbedürfnisse einzelner Unternehmen nämlich sind, so unterschiedlich fallen auch die Lösungen aus, um die kundenspezifischen Anforderungen zu erfüllen
- Gemeinschaft Fernmelde-Technik (GFT), Halle 12, Stand C06.
- Komsa, Halle 12 Stand C69
- Allnet, Halle 13, Stand C57
- Michael Telekom, Halle 14 Stand J15
- Herweck, Halle 15 Stand H05




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8/2011
7/2011


Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 