Dass Wikis, Blogs, personalisierte RSS-Feeds und zahlreiche weitere Collaboration-Tools künftig eine immer größere Rolle in der betrieblichen Kommunikation spielen werden, betont Lothar Lochmaier in seinem Beitrag "Virtuelle Zusammenarbeit wird flügge" - und er ist der Meinung: "Der Trend Unified Collaboration Communications prägt den Arbeitsplatz der Zukunft." Doch der Markt für solche Lösungen befindet sich in einem frühen Stadium und trotz vermeintlich eingängiger Lösungsformeln sieht die Praxis noch etwas unübersichtlich aus. SEITE 12
Inzwischen geht die rasante Entwicklung bei den Smartphones weiter und die Unternehmen investieren fleißig in ihre Kommunikationslösungen. "Die große Herausforderung dabei liegt in der Integration von verschiedensten Kommunikationsmedien in eine einheitliche Anwendungsumgebung. Denn das Paradoxe der raschen Entwicklung der vergangenen Jahre ist, dass sich die Erreichbarkeit der Mitarbeiter trotz erweiterter Kommunikationsmöglichkeiten verschlechtert hat, während die Komplexität gestiegen ist", diagnostiziert MONITOR-Autorin und Telekom-Spezialistin Christine Wahlmüller in ihrem Beitrag. Anhand von ausgewählten Succes Stories werden von ihr unterschiedliche Vorgehensweisen erläutert. SEITE 16
Social Media - Privater Hype wird business-like
Wenn Facebook zum Arbeitsmittel wird, sollte man unternehmensseitig einiges beachten. In einem Gastbeitrag erläutert Dr. Gerhard Laga von e-center der WKO, wie man den "luftleeren Raum" bei der geschäftlichen Nutzung von Facebook, Twitter und Co. im Geschäftsalltag mit klaren Richtlinien absteckt. Laga betont aber auch, dass jedes österreichische Unternehmen von den aktuellen Entwicklungen im Bereich Social Media betroffen ist: "Wer sich diesen Plattformen gegenüber gänzlich verschließt, kann nicht verhindern, dass dort über das Unternehmen trotzdem aktiv diskutiert und berichtet wird." SEITE 20
Wer jetzt wissen möchte, was dort berichtet wird, der kann sich zum Beispiel nach einem Software-Tool für "Social Media Monitoring" umsehen. MONTOR-Autorin Alexandra Riegler hat das bereits getan und eine ganze Reihe an Produkten unter die Lupe genommen. SEITE 28
CRM aus der Wolke
Natürlich haben diese Trends Einfluss auf Kundenbeziehungen. "Die Integration von Daten aus sozialen Netzen in CRM-Applikationen ist hilfreich, wenn dem Vorhaben eine durchdachte Initiative zugrunde liegt", betonen die Business-Software-Spezialisten Frank Naujoks und Christoph Weiss in ihrem Beitrag "Social Media und CRM: Hype oder Hilfe?". SEITE 34
Die im letzten Jahr ausgerufene Cloud-Strategie von Microsoft macht auch vor den Business-Produkten nicht halt. Einen Blick auf das neue "CRM aus der Wolke" warf MONITOR-Autor Markus Klaus Eder. Microsoft zielt hier nicht nur auf CRM-Neueinsteiger - man möchte auch dem bereits in der CRM-Cloud tätigen Mitbewerb ganz bewusst "in die Quere kommen". SEITE 38.




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8/2011
7/2011


Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 