Einsendeschluss für Anträge ist der 1. März 2011. Für den neuen Partner ist ein Gesamtbudget in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro vorgesehen, wobei das Budget zu 50% bzw. in Höhe von bis zu 1 Million Euro von der Europäischen Kommission gefördert wird. Der Partner hat einen Beitrag in gleicher Höhe bereitzustellen.
PEPPOL soll zu der Basis für E-Procurement in Europa werden. Von nun an soll durch eine stetig wachsende Anzahl von „Produktionspiloten“ bis Jahresmitte eine vernetzte Community zwischen den PEPPOL-Mitgliedern entstehen, welche die Durchführung von Echt-Transaktionen ermöglicht.
Dieser Prozess wird durch die wachsende Anzahl von Piloten unterstützt. Bis Jahresende soll deren Zahl so weit gestiegen sein, um sämtliche Beschaffungsvorgänge – auch mit Nicht-PEPPOL-Mitgliedern – sicherzustellen. Mitte 2012 soll die Rekrutierung neuer PEPPOL-Teilnehmer von selbst durch marktgetriebene Anpassung erfolgen.Vom neuen Kooperationspartner wird erwartet, die Verbreitung von PEPPOL voranzutreiben und auch Nicht-PEPPOL-Mitglieder in die Pilotphase zu integrieren. Der neue Partner wird für zwölf Monate – von Mai 2011 bis April 2012 (die sechsmonatige Verlängerung bedarf noch einer Genehmigung durch die Europäische Kommission) – mit dem bestehenden PEPPOL-Team die technische Entwicklung, den Betrieb und die Rekrutierung von weiteren Piloten vorantreiben.
Die Hauptaufgaben des neuen Kooperationspartners sind:
- Koordination und Unterstützung der Konfiguration, als auch Betrieb und Monitoring der Pilot-Projekte
- Bereitstellung technischer Unterstützung für das für Pilotenrekrutierung zuständige Team
- Koordination und Unterstützung der Entwicklung und Vernetzung von Piloten mit rekrutierten E-Procurement-Communities, öffentlichen Stellen und Unternehmen, die in die Pilotierung eingebunden sind
- Proaktive Unterstützung der rekrutierten E-Procurement-Communities, damit diese sowohl Geschäfts- als auch Organisationsziele durch die PEPPOL-Anbindung erreichen
Es wird erwartet, dass der neue Kooperationspartner aus dem privaten Sektor kommt, wobei es sich sowohl um ein Unternehmen als auch um ein Konsortium handeln kann. Im Falle eines Konsortiums – das auch aus privaten und öffentlichen Organisationen bestehen kann – ist jedoch ein Partner als „Hauptansprechpartner“ für PEPPOL zu definieren. Für den neuen Partner ist ein Gesamtbudget in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro vorgesehen, wobei das Budget zu 50% bzw. in Höhe von bis zu 1 Million Euro von der Europäischen Kommission gefördert wird, der Partner hat einen Beitrag in gleicher Höhe bereitzustellen.
Einsendeschluss für Anträge ist der 1. März 2011. Am 1. Februar wird es ein Online-Informationsmeeting zum „Call for Proposal“ geben. Details unter www.peppol.eu/peppolcall1


1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 