Micro Focus Visual Cobol R3 stellt Cobol für eine breite Palette von Betriebsplattformen zur Verfügung: Neben Windows, UNIX, Linux und .NET können Cobol-Anwendungen nun auf der Java Virtual Machine (JVM) und der Microsoft-Windows-Azure-Cloud-Plattform eingesetzt werden.
Mit Visual Cobol R3 haben Entwickler die Wahl, ob sie mit Visual Studio 2010 oder der Eclipse-Entwicklungsumgebung arbeiten wollen. Sie können Cobol-Anwendungen von einer Source auf mehreren Plattformen bereitstellen, ohne dass dafür Plattform-spezifische Anpassungen vorgenommen werden müssen.
Visual Cobol R3 kann Cobol direkt für die JVM übersetzen, so dass Entwickler Cobol-Anwendungen für das JVM-Framework erstellen und in Java einbinden können. Bei der Ausführung von Cobol-Applikationen lassen sich die Eigenschaften der JVM mit den Vorteilen von Cobol verbinden. Ebenso erlaubt es Visual Cobol R3, den gleichen Cobol-Code auf .NET und der Microsoft-Azure-Plattform bereitzustellen.
Mit der Integration in Visual Studio 2010 und in die Eclipse-Entwicklungsumgebung stehen zahlreiche Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung, so dass mit Cobol in einer intuitiven Weise gearbeitet werden kann, wie dies schon von .NET und Java bekannt ist. Visual Cobol R3 umfasst außerdem eine Reihe von Verbesserungen der Cobol-Sprache selbst, so beispielsweise C#- und Java-ähnliche Konstrukte, die insbesondere neuen Cobol-Entwicklern den Einstieg erleichtern.
Zu den Neuerungen in Visual Cobol R3 gehört auch der Visual Cobol Development Hub, ein Entwicklungs-Tool für remote verfügbare Linux- und Unix-Server. Dieser Hub ermöglicht es Entwicklern, Cobol auf dem eigenen Desktop zu verwenden, um Code auf diesen Servern zu kompilieren und zu debuggen, was den Zeitaufwand für Entwicklung und Test deutlich reduziert.
Weitere Informationen über Visual Cobol R3 unter: http://visualcobol.microfocus.com


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8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 