Die Cloud ist kein Hype mehr, sondern Realität. Privatanwender wie Unternehmen nutzen die Vorteile verteilter Dienste – ob in privaten oder öffentlichen „Wolken“. Schon seit mehreren Jahren verfolgt Trend Micro, Spezialist für Internet Content Security, diesen Trend und entwickelt neue Technologien, um aus der Cloud eine Quelle für mehr Sicherheit zu machen.
Nach dem bereits vor fünf Jahren vorgestellten Ansatz der Sicherheit aus der Cloud präsentiert Trend Micro zur CeBIT 2011 seine zum Patent angemeldete Technologie: Demnach sind selbst dann, wenn es Cyberkriminellen gelingen sollte, sämtliche Sicherheitsmechanismen zu überwinden, die erbeuteten Daten für sie unbrauchbar.
Die Technologie trennt das Verschlüsseln der Daten vom Management der dazugehörigen Schlüssel. Indem die Anwender allein die Kontrolle über die Schlüssel haben, sind die Informationen bei starker Verschlüsselung für Online-Kriminelle wertlos.
Für die Anwender ergeben sich dadurch mehrere Vorteile: Sie können Cloud-Dienste und -Ressourcen uneingeschränkt nutzen, auch für sensible Daten und Informationen. Speziell für Unternehmen ist das interessant, die eine Cloud mit Hilfe von Dienstleistern aufbauen und betreiben wollen. Ferner entfällt der Aufwand für den Aufbau einer eigenen Public Key-Infrastruktur (PKI), der von der durchgängigen Nutzung von Verschlüsselungstechnologien abhält.
Schließlich erhöht sich laut Anbieter auch die Sicherheit in rein privaten Cloud-Umgebungen, weil über das Schlüsselmanagement in Verbindung mit Berechtigungen der Zugriff auf Informationen gezielt und effektiv gesteuert und kontrolliert werden kann. Zur reinen IT-Sicherheit kommt also Compliance-Sicherheit hinzu.



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8/2011
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