Der Igel UD3 besitzt dafür einen in der Leistung verstärkten Prozessor von VIA. Softwareseitig wird das neue Microsoft-Protokolls RemoteFX unterstützt. Auch die Igel Universal Management Suite (UMS) erfährt wichtige Erweiterungen, darunter Load-Balancing, Hochverfügbarkeit und Userverwaltung.
Der neue, noch leistungsstärkere UD3 wird am Demoplatz den Zugriff auf Microsoft VDI mittels des neuen Protokolls RemoteFX zeigen. Besucher können dort je ein Gerät mit Igel Linux und eines mit Microsoft Windows Embedded Standard bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit beim Zugriff auf die diversen IT-Umgebungen vergleichen. RemoteFX ist Bestandteil des von Microsoft für Ende Januar angekündigten Servicepacks für Microsoft Windows Server 2008 R2, das mithilfe des neuen Remote Desktop Client (RDC 7) die Desktop-Virtualisierung stark verbessern soll.
Insgesamt zehn Demoplätzen stehen bereit, um die anbieterunabhängige Flexibilität der ausgestellten Geräte kennenzulernen. Diese greifen dabei größtenteils live auf folgende Umgebungen zu: Citrix XenApp und XenDesktop, Microsoft RemoteApp, Microsoft VDI, VMware View 4.5, Red Hat Enterprise Virtualisation for Desktops (via SPICE) und Quest vWorkspace. Zu den weiteren Demo-Punkten zählen Dual View, Smartcard-Authentifizierung, VMware und Citrix Appliance Mode, Citrix HDX sowie eine Installationsdemo der IGEL Universal Desktop Converter-Software (UDC) für PCs und Thin Clients.
Zu den Neuerungen der Thin Client-Managementlösung Igel Universal Management Suite (UMS) zählen neue Funktionen für Enterprise-Umgebungen, darunter Load-Balancing und Hochverfügbarkeit mittels parallel betriebener UMS-Einheiten sowie eine ergänzende, benutzerspezifische Einstellungsverwaltung. Mit letzterer lassen sich in Ergänzung zur gerätebasierten Verwaltung einzelne Einstellungen und Sitzungstypen spezifischen Benutzern zuweisen. Dies ist vor allem in Szenarien interessant, in denen mehrere Benutzer an einem Thin Client, oder einzelne User an verschiedenen Thin Clients arbeiten. Von solchen Benutzerprofilen profitieren vor allem Unternehmen mit Schichtdienst oder wechselnden Arbeitsorten, wie zum Beispiel Krankenhäuser.




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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 