Wien ist nach 2009 auch dieses Jahr die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität, so das Ergebnis einer von Mercer durchgeführten Studie, in der 221 Großstädte miteinander verglichen wurden. Zu verdanken hat Wien diese Spitzenposition verschiedenen Faktoren. Die Stadt mit ihren 1,7 Mio. Einwohnern gilt im Vergleich zu anderen Großstädten als sehr sicher, gehört zu den reichsten Regionen in Europa, ist Sitz vieler internationaler Organisationen und verfügt über ein breites Kulturangebot.
Dementsprechend übt die Stadt nicht nur auf Touristen eine große Anziehungskraft aus, sondern ist auch als Unternehmensstandort attraktiv. Nachdem sich 2008 noch 119 internationale Betriebe in Wien angesiedelt hatten, waren es im letzten Jahr krisenbedingt 98 Unternehmen, die sich für die österreichische Hauptstadt entschieden haben. "Der durch die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise bedingte Rückgang der Ansiedlungszahlen in Wien ist mit etwa minus 17 % deutlich geringer als im Bundesdurchschnitt (-38 %)", kommentierte die Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner das Ergebnis.

„Internationale Unternehmen und ihre hochqualifizierten Schlüsselarbeitskräfte sind für den Standort Wien von immenser Bedeutung. Gemeinsam mit ihnen haben wir es geschafft, dass sich Wien zu der Drehscheibe zwischen Ost und West entwickelt hat.” Finanz- und Wirtschaftsstadträtin, Vizebürgermeisterin Renate Brauner (Bild: Inge Prader)
Dort haben sich von 2004 bis 2009 rund 540 internationale Unternehmen angesiedelt, die mehr als 4.800 neue Arbeitsplätze geschaffen und Investitionen von 450 Mio. Euro ausgelöst haben. Derzeit arbeiten rund 20.000 internationale Arbeitnehmer im hochqualifizierten Bereich in der Bundeshauptstadt, für die mit dem "Expat center Vienna" eine neue innovative Servicestelle eingerichtet worden ist.
"Internationale Unternehmen und ihre hochqualifizierten Schlüsselarbeitskräfte sind für den Standort Wien von immenser Bedeutung. Gemeinsam mit ihnen haben wir es geschafft, dass sich Wien zu der Drehscheibe zwischen Ost und West entwickelt hat. Um im internationalen Standortwettbewerb noch attraktiver zu sein, baut die Stadt Wien das persönliche Angebot für Expats und ihre Familien nun aus. Wien ist eine weltoffene Stadt voller Chancen - mein Ziel ist es, dass hier ansässige Fach- und Führungskräfte dieses Image unserer Stadt in die ganze Welt tragen. Damit werden sich neue Unternehmen hier ansiedeln, die dann wiederum Wertschöpfung schaffen und Arbeitsplätze sichern" so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner anlässlich der Eröffnung der Servicestelle.
Ein hohes Ansehen und attraktive Rahmenbedingungen
Wien scheint für den Wettkampf zwischen den internationalen Wirtschaftsregionen und -metropolen gut gerüstet. Die Zukunft gehört denen, die über entsprechende innovationsorientierte Konzepte und Standortstrategien verfügen. Eine besondere Rolle spielen dabei Hochtechnologiebranchen wie die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).
Ihnen kommt im Hinblick auf die Entwicklung eines Standorts und die Schaffung zukunftsorientierter Arbeitsplätze eine entscheidende Bedeutung zu. Wie wichtig der IKT-Sektor für Wien ist, zeigt die 2008 von KMU-Forschung Austria und Fraunhofer Institut veröffentlichte Studie "IKT-Standort Wien im Vergleich". 5.300 IKT-Unternehmen mit insgesamt 64.000 Beschäftigten erwirtschaften einen Umsatz von knapp 20 Milliarden Euro. Oder anders ausgedrückt: 8 % der Wiener Unternehmen sind im IKT-Sektor tätig, ihr Anteil am gesamten Umsatz der Wirtschaft liegt aber bei 10 %, bei der Bruttowertschöpfung sind es sogar 15 %.
Es sind vor allem die Klein - und Einzelunternehmen (EPU), die den IKT-Sektor in Wien prägen. Nur 3 % beschäftigen mehr als 50 Mitarbeiter.
Die IKT-Dienstleister dominieren
Das Angebot der "Kleinen" besteht in der Regel aus Dienstleistungen, wie überhaupt 97 % der IKT-Unternehmen als Dienstleister zu bezeichnen sind. Die restlichen 3 % im Herstellungsbereich zeichnen sich nicht nur durch in der Regel höhere Mitarbeiterzahlen aus, sondern tragen auch überproportional zum wirtschaftlichen Erfolg der Branche bei. Ihr lassen sich 22 % der Umsätze und 23 % der Bruttowertschöpfung zuschreiben.
Und noch ein interessantes Detail zeigt die Studie "IKT-Standort Wien im Vergleich" auf: während von den 666 österreichischen IKT-Unternehmen des Herstellungsbereichs rund 24 % aus Wien kommen, haben von den 13.769 österreichischen IKT-Dienstleistern 37 % ihren Sitz in Wien.
Ein noch deutlicheres Bild ergibt sich bei den Umsätzen: während Wiens IKT-Hersteller für rund 53 % der österreichischen Umsätze verantwortlich sind, liegt der Anteil bei den Dienstleistern bei über 76 %. Es sind also vor allem die IKT-Dienstleister, die den Sektor bestimmen. Ihre Innovationsleistung bestehe, so hält die Studie fest, vor allem in der Adaption bestehender Produkte beziehungsweise in inkrementellen Verbesserungen. "Gegenüber derartigen 'IKT-Handwerksbetrieben' sind IKT-Unternehmen, die in speziellen Technologiefeldern aktiv sind und/oder radikale Innovation vorantreiben, augenscheinlich in einer deutlichen Minderheit", so ein Fazit der Studie.
Innovationskraft der Unternehmen stärken

„Wir betreuen Gründer und Start-ups genauso wie klassische KMUs und internationale Konzerne. Wir engagieren uns im Forschungsbereich und für den Nahversorger ums Eck, und wir arbeiten daran, den Standort Wien noch stärker als den wichtigsten mitteleuropäischen Wirtschaftsstandort zu positionieren.” Gerhard Hirczi, Wirtschaftsagentur-Geschäftsführer
Das Leistungsangebot erstreckt sich von der professionellen Beratung über die zielgerichtete Vergabe monetärer Förderungen, die Bereitstellung und Erschließung von geeigneten Grundstücken bis hin zum weltweiten Standortmarketing für die Stadt Wien. Mit grenzüberschreitenden Initiativen innerhalb der Vienna Region und der Centrope-Region forciert die Wirtschaftsagentur dabei besonders den Ausbau Wiens zum mitteleuropäischen Wirtschaftszentrum und zur Drehscheibe zwischen Ost und West.
In der Stadt selbst hat die Wirtschaftsagentur Wien mit dem Zentrum für Innovation und Technologie (ZIT) vor zehn Jahren eine Tochtergesellschaft gegründet, die für die Förderung der betrieblichen Forschung und Innovation zuständig ist. Mit ZIT08 plus wurde dabei ein Programm entwickelt, das auf die spezifischen Bedürfnisse der Unternehmen in Wien eingeht und vor allem Forschungs- und Entwicklungsprojekte fördert.
Eines der aktuell geförderten Vorhaben ist beispielsweise "the Sign Language Avatar Project (SiMAX)", bei dem es darum geht, die Voraussetzungen für ein Forschungs-Kooperationsprojekt zu schaffen, das einen Avatar, eine virtuelle Person als "Gebärdensprach-Übersetzer" entwickelt, womit im Unterschied zur Studio-Aufnahme einer gebärdenden Person eine neutrale, personen- und ortsunabhängige Produktion von Gebärdensprach-Videos möglich ist. Dieser Avatar ist eine Computer-Animation aus tausenden animierten Gebärdenbausteinen und Übersetzungs-Zuordnungen, organisiert in einer Datenbank, einem Algorithmus zu deren Zusammensetzung und einer Software zur Steuerung des Avatars.
Die Be Sharp Kommunikations- und Marketing GmbH hingegen entwickelt dank der Unterstützung des ZIT eine Web- und Telefonieplattform, die das Buchen von virtuellen Telefonnummern erlaubt. Trotz entsprechender gesetzlicher Regulierungen und Bestimmungen werden unerwünschte Werbeanrufe zunehmend ein Problem für Konsumenten, die dennoch aus verschiedenen Gründen (z.B. Kleininserate) ihre private Telefon (Handy) Nummer veröffentlichen. Mit Hilfe der Plattform werden dort eintreffende Anrufe dann automatisch an die "echte" Telefonnummer weitergeleitet.
Während in diesem Fall die Akzeptanz der Konsumenten sehr hoch sein dürfte, ist dies bei anderen neuen Technologien nicht immer der Fall. Deshalb umfasst ZIT08 plus auch eine eigene Förderschiene, in der Unternehmen finanzielle Unterstützung für Kommunikationsvorhaben beantragen können.
Zukunftsmarkt Kreativwirtschaft
Technologischer Fortschritt und Innovation sind ohne Kreativität nicht möglich. Im Rahmen der von der Stadt initiierten Wiener Technologieoffensive genießen daher auch die Creative Industries einen hohen Stellenwert. Für diesen Zukunftsmarkt wurde mit der "departure wirtschaft, kunst und kultur GmbH" eine eigene Förder- und Servicestelle geschaffen. departure wendet sich vor allem Unternehmen aus den Bereichen Mode, Multimedia, Musik, sowie Produkt- beziehungsweise Industriedesign, die dabei sind, marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Gefördert werden Projekte, "welche die Entwicklung von innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen mit künstlerisch-kreativer Ausrichtung, deren Vermarktung oder die Entwicklung innovativer Verwertungsstrategien für künstlerisch-kreative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen forcieren".
So hat beispielsweise die Konvergenz verschiedener Medienräume und digitaler Technologien zu neuen Kulturformaten geführt, an deren Entwicklung Wiener Kreative und Unternehmen maßgeblich beteiligt sind. Viele heimische Agenturen und Firmen haben inzwischen internationale anerkannte Medientechnologien entwickelt und dazu beigetragen, dass Wien zu einer "Hauptstadt der visuellen Musik" geworden ist.
Welche Bedeutung der Bereich für Wien hat, zeigen die Zahlen. Von 80.000 Wiener Unternehmen arbeiten 18.000 im Bereich der Creative Industries. In den letzten Jahren nahm die Beschäftigung in diesem Bereich überdurchschnittlich zu, mittlerweile sind 15 % aller Beschäftigten in der Kreativwirtschaft tätig.
Entsprechend seiner Größe zeichnet sich dieser Bereich auch durch eine enorme Heterogenität aus. Wie schnell die Grenzen zwischen den verschiedenen Branchen verschwimmen, zeigt etwa "Challenge Labs", ein Unternehmen, das Web-Lösungen nach dem Prinzip des Crowdsourcing im B2B- und B2C-Bereich entwickelt. Das erste Produkt - "openideas" - gibt Mitarbeitern die Möglichkeit, sich aktiv und kreativ mit Ideen und Vorschlägen an der Entwicklung eines Unternehmens zu beteiligen. Der aus wissenschaftlichen Erkenntnissen hervorgegangene "Ideaflow" unterstützt alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette dabei, Ideen optimal weiterzuentwickeln und folglich Produkt- und Prozessinnovationen zu erzeugen.
Rahmenbedingungen sind wichtig
Erfolgreiche Wirtschaftsstandorte setzen aber schon lange nicht mehr nur auf Förderprogramme und Beratungsangebote. Netzwerke und Cluster sind mittlerweile wichtige Instrumente, um die Innovations- und Wirtschaftskraft einer Region zu stärken. Aber, so halten die Autoren der Studie "IKT-Standort Wien im Vergleich" fest, IKT sei in seiner Gänze in sehr vielen Bereichen der Wirtschaft und der Wissenschaft zu finden und eigne sich ohne feinere Differenzierung in Subsektoren kaum für eine sinnvolle Clusterstrategie. Angesichts der Struktur der IKT-Branche in Wien stellt sich daher die Frage, ob ein IKT-Cluster überhaupt sinnvoll ist, denn die Autoren der Studie halten fest: "In den meisten einzelnen Subsektoren fehlt die kritische Masse an Akteuren mit überregionalem Renommee sowie das notwendige Potenzial an herausragenden Innovationen, woraus sich Cluster entwickeln könnten."
Trotzdem schlagen die Autoren für Wien vor, einzelne Clusterelemente zu übernehmen und verweisen auf VITE (Vienna IT Enterprises), das sich als Netzwerk für Unternehmen aus der IKT-Branche etabliert hat und unter anderem das Ziel verfolgt, bei seinen Mitgliedern das Bewusstsein zur Notwendigkeit für Kooperationen zu stärken, um so neue und innovative Projekte initiieren zu können.
Auf Netzwerke sind auch Unternehmensgründer angewiesen. Schon seit einigen Jahren bietet hier INiTS, das Wiener Zentrum des AplusB-Programms, seine Dienste an. Sein Ziel als universitäres Gründerzentrum ist es, einen dauerhaften Anstieg der Zahl akademischer Spin-offs in Wien zu erreichen. Damit soll aber nicht nur das Potenzial an Unternehmensgründungen im akademischen Bereich erweitert, sondern auch der Technologietransfer durch unternehmerische Verwertung von Forschungsergebnissen gezielt unterstützt werden. Unternehmen wie negPOINT und Smart Information Systems zeigen, dass das Inkubatorkonzept von INiTS immer wieder aufgeht.
Unternehmen wie diese beiden sind für den Standort Wien wichtig, weil sie mit ihren innovativen Ansätzen anderen Gründern als Vorbild dienen. Die braucht der Standort Wien, denn die IKT-Studie belegt zwar eine sehr dynamische Entwicklung der Gründungszahlen. Im Vergleich bleibt Wien aber hinter anderen europäischen Standorten wie beispielsweise München zurück.
Der Vergleich zeigt auch, dass dem Standort Wien die hoch kapitalisierten wachstumsorientierten IKT-Startups fehlen. Der VoiP-Anbieter Jajah, 2005 in Wien gegründet, gehört zu den wenigen Unternehmen, die es geschafft haben und dank internationaler Investoren zum Global Player aufgestiegen sind. Die Investments haben allerdings auch dazu geführt, dass das Unternehmen heute seinen Firmensitz nicht mehr in Wien, sondern in den USA hat.
Dieser Sprung ist aber verständlich, wenn man bedenkt, dass die IKT-Unternehmen in Wien in der Regel fremdfinanziert sind und Risikokapital gar keine so große Rolle spielt. Gründe, warum zum Beispiel keine institutionellen Investoren ins Boot geholt werden, gibt es viele. Abgesehen von der Vertrauensfrage haben IKT-Dienstleister in der Regel keinen hohen Finanzierungsbedarf, verfügen allerdings auch nicht über das entsprechende Wachstumspotenzial, um für Investoren interessant zu sein.
Hinzu kommt: vor allem im Bereich der Softwareentwicklung haben sich in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen geändert. Die Beta-Version ist salonfähig geworden, was bedeutet, dass auch der Finanzierungsbedarf nicht so hoch ist und mit relativ wenig Geld getestet werden kann, ob sich der Kunde dafür interessiert oder nicht.
Zusammenspiel Wirtschaft & Forschung
Nicht zu vernachlässigen ist auch das Zusammenspiel von Wirtschaft und Forschung. Das Programm ZIT08 plus zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen vor allem KMU und Forschungseinrichtungen zu stärken. Aber schon im Vorfeld von Unternehmensgründungen entsteht oft ein großer Forschungsaufwand. Hier verfügt Wien über die notwendige Forschungsinfrastruktur, die sich aus einer Vielzahl universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, aber auch den entsprechenden Fördereinrichtungen zusammensetzt.
An erster Stelle ist natürlich die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zu nennen, die zentrale Institution auf Bundesebene. Die Fördereinrichtung für Wissenschaft und Forschung der Stadt Wien ist der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF). Mit dem 2007 eingerichteten Schwerpunkt "Informations- und Kommunikationstechnologien" (IKT) wurden bis jetzt in zwei Calls wissenschaftliche Projekte und Stiftungsprofessuren gefördert.
Ausgewählt wurde in diesem Jahr unter anderem das von der Universität Wien eingereichte und bis 2014 laufende Projekt "Challenges in Sponsored Search Auctions". Weltweit werden ungefähr 50 Mrd. Dollar für Werbung im World Wide Web ausgegeben. Ein Großteil davon wurde für Reklame auf Suchmaschinen ausgegeben, die basierend auf sogenannten Sponsored-Search-Auktionen verkauft wird. Während die Eigenschaften von regulären Auktionen bereits erforscht sind, führen Sponsored-Search-Auktionen zu neuen Fragestellungen: Bieter nehmen im Unterschied zu regulären Auktionen aus verschiedensten Beweggründen an diesen Auktionen teil und da sie nur dann für ihre Werbung bezahlen, wenn der Benutzer der Suchmaschine sie anklickt hat muss auch das Verhalten von Benutzern berücksichtigt werden. Unter der Leitung von Monika Henzinger ist eine umfassende Studie von Sponsored-Search-Auktionen geplant. Das Ziel ist es, die Auktionen in zukünftigen Sponsored-Search-Systemen zu beeinflussen und optimale Strategien für Bieter zu entwickeln.
Fasst man die Studie "IKT-Standort Wien im Vergleich" zusammen, dann zeigt sich, dass in Wien noch viel Handlungsbedarf besteht. Gemessen an der Konkurrenz ist man aber dennoch schon sehr weit, denn eine vor kurzem im Auftrag von VITE veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich Wien in den letzten Jahren zum drittgrößten IT-Standort nach London und München entwickelt hat. Das Problem dabei: kaum jemand weiß davon. Aber das ist dann eigentlich schon ein Luxusproblem.
Die redaktionell unabhängige Druckstrecke "IKT-Standort Wien" wurde mit freundlicher Unterstützung des PID Wien erstellt.
Als Impulsprojekt zur Ansiedlung forschungs- und technologieorientierter Unternehmen entwickelt die Wirtschaftsagentur Wien in der Seestadt das aspern IQ. Dieses Innovationsquartier bietet Start-ups, Bürogemeinschaften und anderen Unternehmen, die Technologien bis zur Serienreife entwickeln, eine adäquate Infrastruktur mit multifunktionalen Flächen für die angewandte Forschung sowie attraktive Büroräumlichkeiten. In einer ersten Bauetappe werden bis 2012 etwa 8.000 m² Nutzfläche realisiert.
aspern zielt auf ein urbanes lebendiges Umfeld für forschungs- und produktionsorientierte Unternehmen und Investoren. Junge Start-Ups und etablierte Industrieunternehmen sollen gleichermaßen von den Kooperationsmöglichkeiten im F&E-Bereich profitieren.





1/2012
8/2011
7/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 