Mit Klaus-Jürgen Jandls hat Avira einen erfahrenen Mann an die Spitze der österreichischen Niederlassung geholt. Jandl war vor seinem Eintritt bei Avira unter anderem als Regional Manager Austria bei VMware, Country Manager bei McAfee Austria und Geschäftsführer bei Symantec Österreich tätig. In seiner neuen Position ist er verantwortlich für alle Marketing- und Vertriebsaktivitäten des Unternehmens sowie den Ausbau der Avira Präsenz in der genannten Region.
Avira ist am Consumermarkt durch seinen "Free Antivirus" sehr bekannt, hat aber im Businessumfeld noch Nachholbedarf. Für 2011 liegt Jandl vor allem das KMU-Segment am Herzen, wobei er Mittelständler ab etwa 100 Arbeitsplätzen fokussieren möchte.
"Avira soll im Business-to-Business-Markt noch bekannter werden", betont Jandl. Deshalb soll auch das Partnerumfeld weiter ausgebaut werden. "Wir sind in Ostösterreich partnermäßig sehr gut aufgestellt, wünschen uns aber noch Verstärkung in Westösterreich", so Jandl. Die Partner könnten zudem auf einen raschen Support zählen. "Die Nähe zum Headquarter von Avira in Deutschland ist hier ein großer Vorteil", so Jandl.
Avira Managed Email Security

„Avira soll im Business-to-Business-Markt noch bekannter werden.” Klaus- Jürgen Jandl, General Manager Austria
Avira Managed Email Security wird durch Umleitung der Domainadresse als Cloud Lösung einem Firmennetzwerk vorgeschaltet. Durch das komplette Hosting und die Betreuung der Lösung werden Unternehmen auch von administrativen Aufgaben entlastet. Den Zugriff auf isolierte Nachrichten sowie die komplette Kontrolle über das System inklusive detaillierter Filterregeln ermöglicht Avira über das Benutzerportal MyAccount.avira.com. Darüber lassen sich nutzerabhängige Einstellungen und Rechte definieren - vom Administrator über Gruppen bis hin zu einzelnen Anwendern. Anfang 2011 soll das Produkt um eine Komponente für E-Mai-Archivierung ergänzt werden.
"Avira Managed E-Mail Security ist ab sofort über die Avira Channel Partner erhältlich. Die Lizenzierung erfolgt nach Anzahl der Nutzer und ist ab fünf Anwendern verfügbar. Sie wird mit verschiedenen Laufzeiten über 12, 24 und 36 Monate angeboten", erläutert Jandl.
Erfolg von Cloud-Services abwarten
Zum derzeitigen "Cloud-Hype" nimmt Jandl eine realistische Haltung ein. "Man muss den Erfolg von Cloud Service einmal abwarten", meint er. Die Kunden würden auf unterschiedlichen Märkten dem Thema unterschiedlich offen gegenüberstehen. Im deutschsprachigen Raum ortet Jandl hier noch eine reserviertere Haltung als beispielsweise in Großbritannien oder Skandinavien.
Trotzdem sei Avira Managed E-Mail Security ein wichtiges zusätzliches Produkt, weil es - auch in Hinsicht auf die angekündigte Managed E-Mail-Archivierung - wichtige Bedürfnisse gerade von kleinen und mittleren Unternehmen abdecke. Unternehmen hätten dadurch eine Menge an Vorteilen und könnten sich neben der Kostenwahrheit ganz ohne "Kopfzerbrechen" darauf verlassen, dass dieser Service "einfach nur funktioniere".
Security Awareness wichtig
Angesichts eines sich immer rascher drehenden Bedrohungskarussells sind Anbieter von Security-Lösungen natürlich rund um die Uhr gefordert. Technologie-Forschung, neue Produkte für neue Bedrohungsszenarien, internes Qualitätsmanagement und natürlich entsprechende Partnerzertifizierungen sind der Mix, der den Geschäftserfolg von Avira sichern soll.
"Sehr wichtig ist es, die Security Awarness zu erhöhen", betont Jandl. "Das betrifft die Partner ebenso wie deren Kunden." Erst dieses Frühjahr hat das Unternehmen ein internationales Channel Partner Programm gestartet, dass es Kunden erleichtern soll, qualifizierte Partner zu erkennen und die Beratungsqualität der Partner zu erhöhen.
"Damit wird Endkunden die Auswahl des zu ihren Bedürfnissen passenden Händlers erleichtert. Gleichzeitig gibt Avira ihren Fachhandelspartnern umfassende Verkaufs- und Marketingunterstützung an die Hand, die es ihnen ermöglicht, weitere Geschäftspotenziale zu erschließen und so vom wachsenden IT-Sicherheitsmarkt zu profitieren", schließt Jandl.




1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 