Die Systeme erzielen laut Hersteller Wirkungsgrade von bis zu 95.5 %. Durch Parallelschaltung kann die Leistung skaliert oder die Verfügbarkeit erhöht werden. Die dreiphasige PowerWave 33 ist neu in acht Leistungsabstufungen von 60 bis 300 kVA verfügbar.
"Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal der USV ist die Modularität auf Systemebene: bis zu zehn USVs können über einen Systembus zusammen geschaltet werden, um n+x Redundanz und sehr hohe Belastbarkeiten zu erreichen", erläutert Udo Sonnenschein, Marketingleiter bei Newave Österreich.
So starten Kunden direkt nach dem Kauf mit einer niedrigen Leistung und rüsten bei Bedarf weitere PowerWave 33 USVs nach. "Durch die genau auf den aktuellen Bedarf abgestimmte Kapazität sparen die Anwender Stromkosten, erzeugen keine überschüssige Wärme, die durch die Kühlung abgeführt werden muss und schonen die Umwelt. Zudem sind die Anfangsinvestitionen geringer als beim Kauf einer, von Anfang an für die volle Endleistung ausgelegten USV", so Sonnenschein.
Das Systemdesign der PowerWave 33 kommt ohne ausgangsseitige Transformatoren aus und arbeitet mit der ESIS-Technik (Energy Saving Inverter Switching). Damit sind Wirkungsgrade von bis zu 95.5 % möglich, die laut Hersteller im Schnitt um mindestens 5 % über denen von herkömmlichen Doppelwandler USV-Anlagen liegen. "Bei den aktuellen Energiekosten kann schon ein um 1 % besserer Wirkungsgrad die Stromrechnung um mehrere Tausend Euro im Jahr senken", erklärt Sonnenschein.
Mit der PowerWave 33 adressiert Newave neben den klassischen Rechenzentren auch Kunden in anderen Bereichen, die eine abgesicherte Stromversorgung benötigen. Dazu gehören die Energieversorgungsunternehmen (EVU), der Maschinenbau, große Produktionsbetriebe, das Gesundheitswesen und Anwender im Umfeld von Transportmitteln wie zum Beispiel Tunnelbetreiber.
Hoher Leistungsfaktor und ESIS-Technik
Vorteil der kompakten Anlage ist der hohe Leistungsfaktor, der die Wirkleistung praktisch unabhängig von der angeschlossenen Last zur Verfügung stellt. So liefert laut Hersteller das größte PowerWave 33 Modell 270 Kilowatt Wirkleistung am Ausgang.
Ein weiterer, sehr wichtiger Effekt der ESIS-Technik, ist die Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lastcharakteristika. "Netzteile von heute häufig eingesetzten Blade-Servern weisen einen kapazitiven Lastfaktor auf, der herkömmliche USVs vor Schwierigkeiten stellt. USVs wie die PowerWave 33 können hingegen auch kapazitive Lasten bis zu einem Faktor von 0,9 und induktive Lasten bis zu einem Faktor von 0,9 ohne Beeinträchtigung der Wirkleistung speisen", so der USV-Spezialist.
Newave wurde 1993 mit Hauptsitz in Quartino (Schweiz) gegründet, verfügt über eigene Verkaufs- und Servicefilialen in zehn Ländern sowie ein weltweites Netzwerk von Geschäftspartnern.




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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 