"In den Informationen, die ein Unternehmen besitzt, liegt heute der große Mehrwert gegenüber dem Mitbewerb", erläutert Ernst Eisner. "Unternehmen stehen deshalb vor der großen Herausforderung ihre unternehmenswichtigen Informationen speichern, schützen und managen zu müssen."
Bei Symantec hat man deshalb ein informationszentriertes Modell erarbeitet, mit dem das umfangreiche Produktportfolio anwendungsnahe strukturiert wird. Dieses Portfolio reicht von Lösungen für Policy- und Compliance-Aufgaben über Informationssicherheitsthemen wie Verschlüsselung und Malwareschutz bis zu Infrastrukturthemen und Storage.
Hier immer Up-to-date zu sein ist bei der zunehmenden Datenflut, der fortschreitenden "Mobilisierung" der Mitarbeiter und Endgeräte und den wechselnden Bedrohungsszenarien einer kriminellen Malware-Industrie nicht einfach. Deshalb sei es notwendig, so Eisner, den relevanten Informationsbestand entsprechend zu organisieren und zu managen, damit man den Mehrwert dieser Informationen wirklich schützen und nutzen könne. "Die Produkte von Symantec leisten hier eine wertvolle Unterstützung", so der Manager.
Mobil und sicher
Das Thema Mobilität mit seinen speziellen Anforderungen sieht Eisner derzeit als einen der wichtigsten Punkte. Hier kommen vor allem Bereiche wie Endpoint-Security und Device-Management ins Spiel. "Man glaubt nicht, wie viele Notebooks pro Jahr verloren gehen", weiß Eisner.
Der heterogene "Fuhrpark" an mobilen Devices, mit dem die Mitarbeiter unterwegs sind, macht die Sache nicht einfacher. "Symantec hat deshalb zusätzlich zu den Sicherheits- und Managementlösungen für Windows Mobile, Symbian und BlackBerry umfangreiche Softwareerweiterungen für Android-Geräte, iPhones und iPads präsentiert", berichtet der Manager.
Dazu gehören zum Beispiel eine Remote-Wipe Funktion, die Nutzung von Passwort-Richtlinien sowie ein umfangreicher Überblick über den Gerätebestand: "So können Unternehmen, Endverbraucher und Kommunikationsdienstleister mobile Geräte verwenden und gleichzeitig die Sicherheit und Integrität von internen Firmendaten gewährleisten. Mobile Geräte lassen sich zudem jederzeit und an jedem Ort verwalten."
Außerdem wurden neue Verschlüsselungslösungen vorgestellt. Eisner: "Symantec hat die Anti-Theft-Technologie von Intel in seiner Software PGP Whole Disk Encryption integriert. Der Administrator kann darüber ein gestohlenes oder verlorenes Notebook entweder über lokale Mechanismen oder mit einem ferngesteuerten Selbstzerstörungs-Kommando deaktivieren. Findet der Besitzer sein Gerät später wieder, kann der Administrator das System problemlos reaktivieren."
Außerdem hat das Unternehmen mit der vor wenigen Monaten erfolgten Übernahme von VeriSign sein Portfolio an Sicherheitsprodukten in Segmenten wie SSL, Managed Public Key Infrastructure und Identity Protection beziehungsweise Betrugserkennung erweitert.
Hosted Security
Nach Erkenntnissen von Analysten wird die zunehmende Mobilität der Mitarbeiter den Übergang hin zu cloudbasierten Lösungen beschleunigen, weil sie für weit verzweigte Unternehmen sehr effektiv sind. "Über ein cloudbasiertes Managementsystem lassen sich entfernte Mitarbeiter leicht via Internet versorgen, IT-Organisationen erreichen damit eine größere Übersicht und bessere Kontrolle über das Firmeneigentum", betont Eisner.
Trotzdem beschränken sich solche Dienstleistungen im Security-Bereich derzeit vor allem auf dedizierte Services wie zum Beispiel E-Mail. Ein Bereich, in dem Symantec mit seinen Symantec Hosted Services tätig ist. "Das Modell der Hosted Security für E-Mail und WebMessaging wird dank der einfachen Installation und Verwaltung immer beliebter, allerdings zeigt man sich in Österreich hier noch eher zurückhaltend, in anderen Ländern ist man da schon weiter", weiß Eisner.
- Enterprise Security richtet sich an Partner, die Endpoint-, E-Mail, Web-, Netzwerk- und Server-Sicherheitslösungen vertreiben.
- Die Spezialisierung Data Protection eignet sich für Fachhändler, die Lösungen für die Sicherung von Geschäftsdaten und Systemen bei ihren Kunden implementieren und auf diesem großen und etablierten Markt neues Geschäft generieren.
- High Availability ist für Partner gedacht, welche die Applikationen und Daten ihrer Kunden vor Ausfällen schützen und unter anderem Vorteile aus der Servervirtualisierung ziehen können.
- Die Spezialisierung Storage Management richtet sich an Partner, die Kunden beim Management ihrer wachsenden Datenmengen helfen, deren Speicherauslastung verbessern und Marktpotenzial aus den exponentiell anwachsenden Daten schöpfen.




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8/2011
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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 