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Editorial

Editorial 09 | November 2010

Mobilfunk: LTE in den Startlöchern

Am meisten Aufmerksamkeit erregte in den letzten Wochen der offizielle Aufbruch in die vierte Mobilfunkgeneration. "LTE" heißt die Zauberformel, die derzeit marketinggerecht für den heimischen Mobilfunkmarkt aufbereitet wird.

Dominik Troger, Chefredakteur

Wie meist bei der Einführung neuer Technologien schadet es nicht, wenn man zwischen Theorie und Praxis einen scharfen Trennstrich zieht. So kommt auch MONITOR-Autorin Christine Wahlmüller gleich am Beginn ihrer "LTE"-Story zum Schluss, dass "die Technologie noch ein gutes Stück vom Massenmarkt entfernt ist".

Die LTE-Hotspots in Österreich sind derzeit Wien, St. Pölten und Innsbruck. 2011 kommen sicher ein paar neue hinzu. Was die versprochenen Downloadraten betrifft, wird erst die Praxis zeigen, womit der einzelnen Anwender wirklich rechnen kann. Vorerst geht es den Mobilfunkern wohl vor allem darum, die LTE-Aufmerksamkeit zu schüren. SEITE 6

Bürgerkarte und Identitätsmanagement

Mehr als 400 Teilnehmer aus 19 Ländern erörterten auf der "Information Security Solutions Europe Conference" (ISSE) in Berlin aktuelle IT-Sicherheitsthemen. Rüdiger Maier, langjähriger MONITOR-Chefredakteur, nahm an der Konferenz teil, bei der sich die Frage nach dem "Identitätsmanagement" der Bürger Europas als deutlicher Schwerpunkt herauskristallisierte.

Die Diskussionen drehten sich nicht nur um den neuen deutschen Personalausweis, sondern um "Bürgerkarten" im Allgemeinen, die unter anderem auch die Erfassung und Auslesbarkeit biometrischer Daten ermöglichen sollen. Dabei zeigte sich, dass man von einheitlichen Lösungen innerhalb der EU noch weit entfernt ist. Die Akzeptanz bei den Bürgern hält sich auch in Grenzen: fehlender Mehrwert und eine zu komplizierte Handhabung erweisen sich als Hemmschuhe. SEITE 9

Ohne Strom geht gar nichts

Wenn einmal die sprichwörtlichen "Lichter" ausgehen, dann nützt einem auch das ausgefeilteste Security-System nichts mehr. Um sich gegen einen solchen Vorfall zu schützen, setzen viele Unternehmen auf Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV). Gastautor Rüdiger Odenthal gibt in seinem Beitrag eine Einführung in die unterschiedlichen USV-Varianten und ihre möglichen Einsatzgebiete.

Sein Fazit: "Sowohl für Serverraum-Konzepte als auch für private Anwender gilt: Nur mit der richtigen Technologie und Konfiguration lässt sich das gewünschte Maß an Verfügbarkeit auch zu ökonomisch vertretbaren Kosten erreichen. Dabei darf allerdings die Zukunftssicherheit nicht zu kurz kommen: Die Anforderungen an Kapazität und Verfügbarkeit steigen in vielen Unternehmen schneller als erwartet. Wer sich für die richtige USV- und Infrastruktur-Lösung entscheidet, kann auf neue Anforderungen flexibel und effizient reagieren." SEITE 18

IKT-Standort Wien

In einer Sonderstrecke erläutert MONITOR-Autor Christian Henner-Fehr die Vorzüge des IT-Standortes Wien. Wien zählt zu den europäischen Technologie-Zentren und hat sich in den letzten Jahren zum drittgrößten europäischen IT-Standort nach London und München gemausert. Reichhaltige Förder- und Beratungsprogramme, um die Innovationskraft ansässiger Unternehmen zu stärken, setzen starke Impulse.

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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