Das Handbuch enthält Sicherheitsempfehlungen für den Umgang mit Informationen, die in Österreich gültig sind. Der umfassende Inhalt wurde seit der letzten Ausgabe neu gemäß ISO/IEC 27001/27002 strukturiert und um wichtige Themenbereiche wie Sicherheit im Mobility- und Virtualisierungs-Umfeld erweitert. Die elektronische Umsetzung in Verbindung mit einer kontinuierlichen Wartung durch Autorengruppen aus unterschiedlichen Fachbereichen soll eine laufende Aktualität sicherstellen.
Das österreichische Informationssicherheitshandbuch dient als Wissensbasis und als Grundlage für das IKT-Sicherheitsbewusstsein. Im Zusammenhang mit der „Digitalen Agenda“ zählt es zu einem wichtigen Baustein des IKT-Einsatzes, da dieser als zentrales Anliegen definiert wird. Laufend den neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien angepasst, stellt es einen bedeutenden Sicherheits-Guide dar, der nachhaltiges Vertrauen schaffen soll.
„Für den Bereich IKT-Sicherheit nimmt das Bundeskanzleramt eine zentrale Koordinierungsfunktion ein und vernetzt in bewährter Weise die unterschiedlichen Akteure und Wissensträger. Nur durch eine gute Kooperation und Vernetzung aller Beteiligten können die neuen Herausforderungen auf dem IKT-Sicherheitssektor bewältigt werden“, erläuterte SC Dr. Manfred Matzka, Leiter Sektion I, Bundeskanzleramt, bei der Präsentation des Buches.
Die Inhalte der einzelnen Elemente stammen aus unterschiedlichen Quellen wie:
- Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria (A-SIT), Wien
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Bonn; Deutschland
- Informatikstrategieorgan des Bundes (ISB), Bern, Schweiz
- Ministére de l'Economie et du Commerce extérieur, Luxembourg
Die Redaktion erfolgt durch A-SIT unter Beiziehung einer Autorengruppe aus unterschiedlichen Ressorts und Unternehmen zwecks Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Die derzeit aktuelle Version wurde für den Internet Explorer entwickelt, die Optimierung für weitere Browser soll demnächst erfolgen.
„Österreich besitzt mit dem österreichischen Sicherheitshandbuch ein anerkanntes Standardwerk zur Informationssicherheit, das sich an internationalen Vorgaben orientiert und sich durch seine Kompaktheit auszeichnet. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erstellung und Implementierung von umfangreichen Sicherheitskonzepten in der öffentlichen Verwaltung und versteht sich als Hilfestellung für die Wirtschaft“, so Christian Rupp, Sprecher der Plattform „Digitales Österreich“, Bundeskanzleramt.



1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 