Das Paket umfasst neben vorkonfigurierten Services für den Onlinevertrieb der Anwendungen auch das komplette Fujitsu Plattformangebot Infrastructure as a Service.
Mit SaaS steht ein zusätzlicher Distributionskanal bereit, der durch dieses Angebot ohne vorab Investition ermöglicht wird. Das ISV-Cloud Programm soll durch benutzerfreundliche und standardisierte Schnittstellen für die Migration punkten und unterstützt für Kunden ein entsprechendes Integrationsservice. Da die Onlineplattform von Fujitsu die begleitenden betriebswirtschaftlichen Funktionen wie Online-Marktauftritt, Produktstruktur, Preismodell bis hin zur Rechnungsstellung abbildet, können Softwarefirmen diese selbst, ohne eigene Entwicklungsaufwände, aufsetzen.
Zu den vorkonfigurierten Services, die angeboten hier angeboten werden, zählen zum Beispiel die Nutzerregistrierung, die Kunden- und Abonnement-Verwaltung sowie die Rechnungsstellung und die Abrechnung über Kreditkarte oder Lastschrift. Durch Skaleneffekte rechnet Fujitsu mit geringeren Kosten für Softwareanbieter als im Eigenbetrieb.
„Die Bereitstellung von Anwendungen über das Internet ist bislang nur durch Neuentwicklungen auf Onlineplattformen mit engem technologischem Spielraum möglich. Mit unserem ISV-Cloud Programm ermöglichen wir es Softwareanbietern, bestehende Anwendungen kostengünstig in ein SaaS-Modell zu migrieren ohne die gesamte Anwendung neu zu entwickeln und aus einem zentralen Rechenzentrum zu betreiben“, erläutert Johannes Baumgartner, Country Manager Austria bei der Fujitsu Technology Solutions.
Details zum neuen ISV-Cloud-Programm wird Fujitsu auf seiner diesjährigen Hausmesse, der VISIT 2010 Future Forum Europe, die am 24. und 25. November in München stattfindet, präsentieren.


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8/2011
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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 