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Thema: Business Software

Simon mit ERP-Lösung von PSIPENTA Software Systems

Transparenz auf Knopfdruck

Wenn Kapital nicht arbeitet, sondern im Lager gebunden ist, wenn rasche Management-Entscheidungen wegen nicht aktueller Kennzahlen erschwert werden, dann entspricht meist die IT des Unternehmens nicht den Erfordernissen. Diesem Problem begegneten die Maschinenbauer der Firmengruppe Simon mit der Einführung eines neuen ERP-Systems.

Volker Vorburg

Die Firmengruppe Simon produziert unter anderem Verschleißwerkzeuge und Verschleißschutz­lösungen für Maschinen und Anlagen. Als internationale Unternehmensgruppe erzielt sie mit rund 450 Mitarbeitern einen Umsatz von 150 Mio. Euro. Die vier Firmen der Gruppe sind in sechs Geschäftsbereiche gegliedert. (Bild: Simon)

Die EDV der Firmengruppe Simon bestand 2008 aus einer heterogenen Umgebung mit Basic Suite, einer Windows-Portation von Nixdorf-COMET, in Verbindung mit zahlreichen MS Office-Dateien und Insellösungen. Eine ausreichende Unterstützung der Produktionssteuerung gab es nicht. Folglich wurden mit der Geschäftsleitung Ziele formuliert, die man mit einer neuen ERP-Software realisieren wollte.

Ganz obenan stand die Multisitefähigkeit des neuen Systems, also die Möglichkeit, alle Unternehmen der Gruppe zentral zu steuern und zu verwalten. Dazu kamen Lagerbestandsoptimierung, Verkürzung von Durchlaufzeiten, Unterstützung der Produktionssteuerung und Datenauswertung sowie eine größere Transparenz der Abläufe und Daten. Das ganze sollte in einem durchgängigen System ohne Mehrfacherfassungen erfolgen.

Kernprozesse und Multisite gefordert

Nach einem aufwändigen Auswahlverfahren fiel die Entscheidung zugunsten der ERP-Lösung PSIpenta der Berliner PSIPENTA Software Systems GmbH. Als Gründe für die Wahl führt Ralf Bernhardt, Leiter der EDV der Simon-Gruppe den gut integrierten Leitstand, die ausgezeichnete Skalierbarkeit von der Einzelfertigung bis zur Großserienproduktion und die integrierte Auswertung über Cognos-Tools an.

"Vor allem die gute Abbildung der Gruppenstruktur des Konzerns mit seinen zahlreichen Geschäftsbeziehungen der Einzelfirmen war ein wichtiger Aspekt", ergänzt Matthias Buchholz, Leiter Controlling.

Rasch konkrete Vorteile

Schon kurz nach Einführung des neuen ERP-Systems zeigten sich die konkreten Vorteile. So plant das Instandhaltungsmodul Wartung bereits prophylaktisch Wartungsarbeiten. Hinterlegte Wartungspläne steuern über Laufzeiten oder Intervalle Servicearbeiten, die Auftragsvergabe bei Störfällen sowie die Ersatzteilbeschaffung und -verwaltung. Für die Ersatzteile lassen sich Stücklisten anlegen, es gibt keine Excel-Listen mehr in irgendwelchen Schubladen.

Die Rechnungsprüfung über das so genannte iCenter-Modul digitalisiert eingescannte Rechnungen und gleicht sie mit den bestehenden Lieferanten- und Bestelldaten in PSIpenta ab. Bei Übereinstimmung übergibt es die Rechnung direkt in die Finanzbuchhaltung, wo per Workflow die Freigabe der Zahlungen gesteuert wird. Der manuelle Aufwand verringert sich auf diese Weise erheblich und auch Fehler, die bei manuellen Eingaben immer wieder passieren, sind eliminiert.

In der Fertigung erlebt man neben schnelleren Durchlaufzeiten Transparenz auf Knopfdruck: Was früher mehrere Stellen an Daten zusammentrugen, steht heute auf Anforderung umfassend, verlässlich und aktuell zur Verfügung. So liefert etwa die Betriebsdatenerfassung eine exakte Zuordnung der Mitarbeiter zu den einzelnen Aufträgen. Ebenso lässt sich der Status eines Auftrags oder Projekts minutenaktuell darstellen. Die Lagerbestandsoptimierung führte zudem zu einer spürbar geringeren Kapitalbindung.

Fazit

Bereits der Standard des ERP-Systems deckte in den meisten Bereichen gut 90 % der Anforderungen ab. Nur extrem fachspezifische Gebiete wie die Galvanik erforderten ein etwas umfangreicheres Customizing. Hier lobt Bernhardt den Softwarelieferanten und bescheinigt ihm eine gute Umsetzung der Anpassungen und eine tadellose Unterstützung durch die PSI-Berater.

Alle diese Neuerungen bringen nicht nur Zeit- und damit Kapazitätsvorteile, auch die Kosten und die Fehlerpotenziale sind gemindert. Die Datenqualität ist erhöht und ermöglicht durch ihre Transparenz und Aktualität rasche und flexible Entscheidungen des Managements. "So ist die PSIpenta-Einführung eine echte Erfolgsgeschichte", stellt Bernhardt abschließend fest.

www.psipenta.de/at

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ERP - Enterprise Resource Planning

(ERP, „Planung [des Einsatzes/der Verwendung] der Unternehmensressourcen“) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen.

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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