"Etwa 90% der Unternehmen kennen nicht ihre Druckkosten", berichtet Dietmar Nick, Geschäftsführer bei der Kyocera Mita Austria GmbH. Außerdem werden viele Kostenfaktoren in diesem Umfeld nicht wahrgenommen, wie etwa die Hamsterbevorratung von Verbrauchsmaterialien. Auch heterogene Output-Strukturen sind einer der größten Kostentreiber im Unternehmen. Viele verschiedene Hersteller und Systeme erhöhen den administrativen Aufwand aller betroffenen Abteilungen signifikant.
Bei Kyocera hat man aus diesem Grund einen großen Fokus auf das wirtschaftliche Drucken gelegt. Neben der Optimierung des Geräteparks wurde mit den Managed Document Service (MDS) ein flexibles Instrumentarium geschaffen, um Unternehmen wirtschaftliches Drucken und Kopieren zu ermöglichen.
Managed Document Service (MDS)
"MDS analysiert und optimiert die Gerätelandschaft. Dadurch wird eine signifikante Verbesserung beim Ablauf der Dokumentenverarbeitung erreicht", erläutert Thomas Wegeler, Vertriebsleiter bei Kyocera Mita Austria.

„Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage konnten wir unsere Position im österreichischen Laserdruckermarkt weiter ausbauen.” Dietmar Nick, Geschäftsführer der Kyocera Mita Austria GmbH
Es werden mit den Kunden Erfolgskriterien festgelegt und diese werden auch überprüft, wie Wegeler betont. MDS bezieht dabei auch Drucker anderer Hersteller mit ein und verlangt kein Reengineering des Druckerparks. "Die Entwicklung einer individuellen Optimierungsstrategie ist eine der zentralen Aufgaben von Kyocera Managed Document Services. Dabei bauen wir weitestgehend auf bestehenden Ressourcen auf und begrenzen Neuinvestitionen auf das Minimum", so Wegeler.
Das Programm wird vom autorisierten Fachhandel angeboten - Kyocera vertritt ein ausschließliches Fachhandelskonzept.
Erfolgreiche Marktentwicklung
Obwohl der österreichische Laserdruckermarkt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im ersten Halbjahr 2010 um 18,6 % zurückging, konnte sich Kyocera sehr gut positionieren", berichtet Nick. Der japanische Drucker- und Kopiererhersteller konnte seinen Anteil im Gesamtmarkt um 4,5 %auf nunmehr 7 % ausbauen (Quelle: IDC). Als Wachstumstreiber hat sich vor allem das Segment der Schwarzweißdrucker 21 bis 30 Seiten/Minute erwiesen. Hier konnte das Unternehmen im zweiten Quartal des Jahres 2010 die Stückzahlen im Vergleich zum Vorjahr ganz erheblich steigern, weiß Nick.
Der österreichische Farb-Markt verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 deutliche Verluste. Während im selben Zeitraum des Jahres 2009 insgesamt noch 17.702 Geräte abgesetzt wurden, sank diese Zahl nun auf 11.594 verkaufte Systeme. Im Gegensatz zur Entwicklung des gesamten Farblaserdruckermarkts konnte sich Kyocera auch hier gut positionieren und seinen Marktanteil in der Halbjahresbetrachtung im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % auf insgesamt 4 % ausbauen.
Neue Modelle
Mit dem FS-3040MFP und dem FS-3140MFP launcht das Unternehmen die nächste Generation seiner schwarzweiß A4-Multifunktionsgeräte mit ressourcenschonender Ecosys-Technologie. Als Highspeed-Systeme mit serienmäßiger Duplexfunktion sind sie für die Anforderungen in mittleren und großen Büroumgebungen ausgestattet.
Mit den Modellen FS-C2026MFP und FS-C2126MFP wurde die Palette an Farbgeräten erweitert. Die kompletten Neuentwicklungen sind mit ihrem Funktionsumfang und der Geschwindigkeit von bis zu 26 Seiten pro Minute vor allem für den Einsatz in mittleren Arbeitsgruppen konzipiert. Sie sollen dort für wirtschaftliches Drucken, Scannen, Faxen und Kopieren sorgen.




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8/2011
7/2011


Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 