Die Brocade VDX 6720 Datacenter Switche machen laut Hersteller das Spanning Tree Protocol (STP) überflüssig und ermöglichen es, Netzwerkschichten zusammenzulegen. Das Ziel ist ein flaches, Multi-Pathing-fähiges und deterministisches Netzwerk, das sich für virtuelle Umgebungen eignet. Virtuelle Maschinen werden mobiler und die Netzwerkauslastung steigt. Gleichzeitig wird das Management von großen IT-Umgebungen vereinfacht.
Die Brocade VDX 6720 Switche sind als Ein- oder Zwei-Rack-Unit (1 HE oder 2 HE) erhältlich und sind per "Ports on Demand" (POD)-Lizenzierung von 16 auf 60 Ports erweiterbar. Die Switche liefern eine Wire-Speed Performance von 10 Gb/s zwischen den Ports, verfügen über eine geringe Latenz von nur 600 Nanosekunden und basieren auf 10 Gb/s Data Center Bridging (DCB). So können alle Arten von Datenverkehr übermittelt werden, inklusive traditionellem IP, iSCSI, CIFS, NFS und Fibre Channel over Ethernet (FCoE).
Brocade Virtual Cluster Switching VCS stellt eine verteilte Control Plane bereit, über die jedem Switch die gesamte Netzwerktopologie bekannt ist. Mithilfe der Technologie "Automatic Migration of Port Profiles (AMPP)" ziehen mit einer virtuellen Maschine automatisch auch die Netzwerkeigenschaften und Netzwerkkonfigurationen um. Ein VDX-Cluster unterstützt aktuell bis zu 600 10 GbE Ports und 10.000 virtuelle Maschinen. Der Cluster wird als ein einziger logischer Switch administriert.


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8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 