„Es gibt einen Bedarf an Kameras, die in der Lage sind, vertikal ausgerichtete Bereiche zu überwachen und dabei eine optimale Bildqualität liefern sowie nur wenige Pixel im Bild verschwenden“, erläutert Edwin Roobol, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications.
In Korridoren, Gängen und anderen schmalen Räumen stellt das herkömmliche Querformat nicht die optimale Lösung dar, da es Videoströme erzeugt, bei denen ein großer Teil des Sichtfelds – insbesondere die Seiten des Bildes – redundant ist. Dies bedeutet wiederum, dass die Bildqualität nicht maximal ist, da nicht der volle Bereich und die volle Auflösung des Bildsensors der Kamera genutzt werden. Neben überflüssigen Aufzeichnungen von Abschnitten, die nicht überwacht werden müssen, werden außerdem Bandbreite und Speicherplatz vergeudet.
Mit dem Corridor Format von Axis wird ein vertikal ausgerichteter Videostrom von der Kamera erzeugt, der auf enge Überwachungsbereiche ausgelegt ist, wobei die Bildqualität maximiert wird. Das Corridor Format eignet sich moderne HDTV-Netzwerk-Kameras, die ein Seitenverhältnis von 16:9 liefern, während das erzeugte Bild ein Seitenverhältnis von 9:16 hat – ideal für schmale Korridore, Flure oder Gänge.
Das Axis’ Corridor Format basiert auf der Kombination zweier Funktionen. Zuerst wird entweder die gesamte Axis Kamera seitwärts installiert oder das dreiachsige Objektiv einer Axis Fixed-Dome-Kamera während der Montage um 90 Grad gedreht. Dann wird das Videobild mithilfe der Konfigurationsoberfläche der Kamera um 90 Grad zurück gedreht, sodass das Bild dem Bediener mit der richtigen Ausrichtung angezeigt wird.


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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 