Das Ziel ist die Vereinfachung und Automatisierung der alltäglichen Dokumentenprozesse über eine einheitliche Plattform, wobei auch die Informationssicherheit und die Kontrolle der Druckkosten verstärkt werden. uniFLOW V5 arbeitet mit den Canon MEAP Systemen wie der imageRUNNER Advance Serie zusammen. Die Lösung ermöglicht auch die Einrichtung der „Secure-Printing“ Funktion bei nicht-MEAP-fähigen Canon Multifunktionssystemen, ohne die Installation zusätzlicher Hardware zu erfordern. uniFLOW V5 unterstützt auch Hardware von Drittanbietern.
Bei Canon sieht man das Multifunktionssystem als Zentrum des Büros und als zentralen Knotenpunkt für den Fluss der Informationen und Dokumente. Dazu Thomas Tritremmel, Product Manager Office Solutions von Canon Austria: „Als einheitliche Management-Plattform ergänzt uniFLOW V5 die zentrale Rolle des Multifunktionssystems. Anwender und IT können sich auf vereinfachte Prozesse konzentrieren, ohne verschiedene komplexe Systeme verstehen und administrieren zu müssen. Dabei sind für das Unternehmen Kontrolle und Sicherheit – auch im Sinne der Kosten und Investitionen – durch die Integration möglichst vieler Bereiche des Dokumenten-Lebenszyklus maximiert.“
Durch die Einführung eines über die Flotte hinweg einheitlichen Druckertreibers werden die von einem Anwender gewählten Druckeinstellungen interpretiert und umgesetzt – unabhängig davon, welches Multifunktionssystem den Auftrag verarbeitet. Diese Funktion ermöglicht den Anwendern außerdem, die Druckeinstellungen noch am Gerät zu verändern und vor der Druckverarbeitung die Voransicht der Dokumente am Multifunktionssystem aufzurufen.
Mit Benutzer-Authentifzierung, „Secure Printing“-Kompatibilität und der variablen Beschränkung der Funktionalität für Benutzer der Büro-Multifunktionssysteme soll die Lösung für eine verbesserte Informationssicherheit sorgen. Auf Wunsch kann uniFLOW V5 sensible Daten erkennen, um den Missbrauch vertraulicher Informationen zu verhindern.
uniFLOW V5 kann in Helix Production Workflow – der Web-to-Print und Production-Workflow-Lösung von Canon – integriert werden und damit die Verbindung von Büros und Hausdruckereien mit einer einheitlichen Plattform für den Druck herstellen. Für größere Unternehmen, die ein CRD betreiben, können Druckaufträge nach zuvor festgelegten Einstellungen gesteuert werden. So könnte z.B. ein fünfseitiges Schwarzweiß-Dokument auf dem am nächsten befindlichen Multifunktionssystem gedruckt werden, während ein gebundenes 100-Seiten-Dokument für eine kosteneffektivere Produktion automatisch an die Hausdruckerei geleitet würde.



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8/2011
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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 