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Solid Edge 3

Neuheiten bei Design, Auswertung und Zusammenarbeit

Siemens PLM Software, eine Business Unit der Siemens-Division Industry Automation, hat Solid Edge ST3 vorgestellt. Die aktuelle Version verfügt mit der erweiterten Synchronous Technology über zahlreiche neue Funktionen.

Solid Edge ST3 Assembly Design (Bild: Siemens PLM Software)

Die neue Version soll die Konstruktion beschleunigen und Revisionen vereinfachen. Externe CAD-Daten lassen sich einfacher importieren und wiederverwenden. Die neue Version enthält zudem eine Reihe von Verbesserungen bei der Simulation, der Verwaltung von Konstruktionsdaten und über 1000 weitere Verbesserungen, die von Anwendern angeregt wurden.

„Wir sehen in Solid Edge ST3 einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der Technologie, die auf die speziellen Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten ist“, kommentiert Dr. Ken Versprille, PLM Research Director bei CPDA. „Synchronous Technology bewältigt eine große Bandbreite an Konstruktionsaufgaben in einem Bruchteil der Zeit, die man mit herkömmlichen Ansätzen aufwenden müsste. Ingenieuren bleibt dadurch mehr Zeit für Kreativität und Innovation, was zu besseren Konstruktionen in kürzerer Zeit führt.“

Neben der Unterstützung von Bauteilmodellierung und Blechteilkonstruktion, die bereits in früheren Versionen integriert worden waren, sind Synchronous-basierte Modelle nun in allen Baugruppenanwendungen verwendbar. Dazu gehören Verrohrung, Rahmen, Verkabelung und Baugruppen-Features. Ebenso ist erstmals eine synchrone teileübergreifende Assoziativität verfügbar. Damit können Anwender ihre Konstruktionsabsichten vor, während und nach dem Entwicklungsprozess anlegen und ändern.

Solid Edge ST3 bietet außerdem die Möglichkeit, sowohl mit synchronen als auch nichtsynchronen (sequentiellen) Features in der selben, integrierten Entwicklungsumgebung zu arbeiten. Anwender können synchrone Features für schnelle Entwicklung und flexible Änderungen nutzen, während sich sequentielle Features dagegen für prozessorientierte Teile – wie etwa Gussteile oder maschinengefertigte Bauteile – verwenden lassen. Sequentielle Features in bestehenden Modellen können selektiv in die synchrone Umgebung verschoben werden. Dadurch erhalten Konstrukteure eine hohe Flexibilität, die Benutzung hingegen bleibt einfach.

Integrierte Simulation

Auf der Basis seiner integrierten Simulationsanwendung bietet Solid Edge ST3 neue Drehmoment- und Auflagerlasten sowie benutzerdefinierte Bedingungen. Außerdem gibt es neue Möglichkeiten Baugruppen wie Schraubenverbindungen und Blechteile miteinander zu verbinden. Werkzeuge für vereinfachte Modelle und eine bessere Visualisierung, die Einblicke in das Modell erlaubt, ermöglichen schnellere Resultate. Synchronous Technology oder sequentielle Methoden lassen weitere Verfeinerungen zu.

Skalierbare Datenverwaltung

Solid Edge ST3 nutzt die Vorteile von Microsoft SharePoint 2010, um die Strategie der skalierbaren Datenverwaltung weiter voranzutreiben. Mit der neuesten SharePoint Plattform wird Zusammenarbeit für eine größere Zahl von CAD- und Nicht-CAD-Anwendern durch erweitertes Projektmanagement, Geschäftsanalysen und Social-Media-Fähigkeiten möglich.

Zusätzlich können CAD- und Nicht-CAD-Anwender mit einem eigenständigen Stücklisten (BOM)-Editor Produktstrukturen erzeugen, die mit Solid Edge, Teamcenter oder Teamcenter Express geöffnet werden können. Der Editor ist im Client von Solid Edge integriert. Im Ergebnis beschleunigt das den Entwicklungsprozess, weil erste Stücklisten aufgestellt und verfeinert werden können, noch bevor die Produktentwicklung beginnt.

www.siemens.com/plm

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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