Drei Tage lang nutzten IT-Sicherheits- und Netzwerkexperten aus dem Raum Europa, Naher Osten und Afrika die Gelegenheit, sich über Hochverfügbarkeit, virtualisierte Netzwerklösungen, Netzwerkoptimierung, applikationssensitives Firewalling und aktuelle Bedrohungen zu informieren.
Zentrale Themen auf der Gipfelkonferenz waren applikationssensitives Firewalling, Hochverfügbarkeit, Virtualisierung, Backup- und Archivierungsstrategien, aktuelle Internet-Bedrohungen sowie Netzwerkoptimierung. Zu den Höhepunkten des Rahmenprogramms gehörten ein Vortrag des Bergsteigers Reinhold Messner über Selbstmotivation und Zielerreichung im Team sowie ein Gala-Dinner mit Feuerwerk. Barracuda Networks, das voriges Jahr mit phion fusionierte, stellte auf der Konferenz mit der Barracuda NG Firewall 5.0, die jüngste Version seiner Enterprise-Firewall-Lösung vor.
In seiner Keynote schilderte Dean Drako, CEO und Mitbegründer von Barracuda Networks, unter dem Motto „Better Together“, wie er bei einer Deutschlandreise von verschiedenen IT-Dienstleistern von „der besten Firewall der Welt“ von phion erfuhr und wie es anschließend zum Zusammenschluss der Unternehmen kam. Barracuda und phion hätten nicht nur technologisch und geografisch perfekt zusammen gepasst. Auch die Bedeutung, die beide Unternehmen der einfachen Verwaltung von IT zugemessen hätten, sei identisch: „Das Management von IT war in der Vergangenheit zu kompliziert für Normalsterbliche.“ Ebenfalls kritisierte er die in der IT übliche intransparente Preispolitik mit zahlreichen Optionen und Zusatzkosten. Wertvoll für Anwender sei dagegen heute Service, Support und Reaktionsschnelligkeit. So erreiche man beim Barracuda Support rund um die Uhr Menschen, statt Telefonmenüs und Barracuda Networks Appliances schützten schneller vor neuen Viren als Wettbewerbsprodukte.
Wieland Alge, General Manager EMEA bei Barracuda Networks, sagte in seiner Eröffnungsrede: „Auch nach der Krise zählt jeder Euro, jeder Franken, jedes Pfund. Unternehmen erreichen mehr Sicherheit mit weniger Geld, wenn sie Lieferanten und Funktionen konsolidieren. Erfolg haben IT-Sicherheitsspezia-listen nicht durch Ermahnungen oder Expertengehabe, sondern wenn sie konkrete Anforderungen der Anwender, wie Hochverfügbarkeit oder hohe Performance, lösen.“



1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 