Die 16 Gb-Technologie ist eine Weiterentwicklung des FC-Standards, die Anwendern die langfristige Zukunftssicherheit ihrer 4 Gb und 8 Gb FC-Infrastrukturen garantieren soll und statt teurer Komplettablösung bestehender Infrastrukturen Upgrades ermöglicht.
Diese Entwicklung knüpft eng an den FC-PI-5-Standard an, der die elektrotechnische Grundlage für optische und kupferbasierte Leitungen zum FC-Datentransfer mit 16 Gb definiert. Für all diese Entwicklungen zeichnet das ANSI INCITS T11 Komitee der amerikanischen Technologiestandardisierungsbehörde verantwortlich.
Die Vorteile von 16 Gb FC erschöpfen sich nicht allein in der im Vergleich zu 8 Gb FC verdoppelten Bandbreite: Auch Preis-/Leistungsverhältnis, Stromverbrauch und Portdichte sind günstiger. Es wird eine Reduktion im Energieverbrauch von mindestes 25 % als realistisches Ziel angegeben. Ein weiterer Vorteil ist die transparente Migration und volle Abwärtskompatibilität zu 8 Gb FC und 4 Gb FC. Anwender können so Schritt für Schritt auf 16 Gb-Technologie migrieren.
"Fibre Channel ist eine erprobte und vielfach bewährte Technologie", erklärt Bob Plumridge, Chairman der SNIA Europe. "Die weltweiten FC-Investitionen auf Unternehmensseite bewegen sich im Milliardenbereich. 16 Gb FC oder 10 Gb Fibre Channel over Ethernet sind wichtige Entwicklungen, diese Investitionen langfristig zu schützen und Rentabilität sicherzustellen. Von unserer Warte aus löst 16 Gb FC die langsamere 8 Gb-Technologie vor allem im Bereich High-End-Applikationen ab. Sie ist auch optimal, um einzelne Switches zu verbinden. 10 Gb FCoE sehen wir eher im Bereich Servertechnologie."


1/2012
8/2011
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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 