Vor dem Hintergrund der wieder in Gang kommenden Industriekonjunktur misst Direktor Johann Jungreithmair, CEO von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, der Vienna-Tec 2010 eine besondere Bedeutung bei: "Es geht darum, sich aus der Starre der Krise zu lösen, den Fuß vom Bremspedal zu nehmen und wieder Gas zu geben. Nur wer jetzt entschlossen auf einen dynamischen Unternehmenskurs einschwenkt, wird beim kommenden Aufschwung dabei sein."
Der Chef von Reed Exhibitions in Österreich kann dabei auf die jüngste Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung verweisen, wonach sowohl der Inlandsabsatz als auch die Exporte (die auf lange Sicht durch die Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar unterstützt werden) steigende Tendenz aufweisen. Von einer überraschend schnellen wirtschaftlichen Erholung nach der schweren Rezession in den Industrieländern berichtete auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
"Gerade jetzt kommt es darauf an, pro-aktiv und dynamisch in das Marktgeschehen einzusteigen", betont Reed-CEO Johann Jungreithmair. "Vielleicht wird es so bald keine selbst tragenden Aufschwünge mehr geben - in der globalisierten Wirtschaft werden wir uns an viel komplexere und differenziertere Konjunkturverlaufsmuster gewöhnen müssen als bisher, der Wandel wird unser ständiger Begleiter bleiben. Wechsel und Veränderung sind aber kein Schicksal, sondern in ihrer Wirkung davon abhängig, wie man sich ihnen gegenüber verhält."
Fachmessen stellen nach der Überzeugung von Reed-Chef Johann Jungreithmair ein wirkungsvolles Instrument für erfolgreiches Change Management dar: denn im Zuge einer Fachmesse kann jeder im direkten Kontakt mit Kunden, Lieferanten und Mitbewerbern seinen Standort bestimmen und herausfinden, was der Markt hergibt und wohin der Weg führt: "Auf der Fachmesse wird festgestellt, wo Veränderungen notwendig sind und auch stattfinden, aber auch, mit welchen Mitteln das eigene Unternehmen den Wandel bewältigen kann. Nach einer erfolgreichen Fachmesse gehen Aussteller und Besucher in dem sicheren Gefühl auseinander, klarer zu sehen und zu wissen, wo im Markt neue Chancen und Ziele vorhanden sind."Industrie-Fachplattform für Österreich und die Nachbarländer
"Aufgrund ihrer branchen- und länderübergreifenden Konzeption ist die Vienna-Tec die größte, umfassendste und insgesamt bedeutendste internationale Fachmesse für die Industrie und das produzierende Gewerbe Österreichs", skizziert Ing. Christian Friedl, themenverantwortlicher Leiter des Geschäftsbereiches Messen bei Reed Exhibitions Messe Wien. "Mit ihrem Fokus auf Zentral-, Südost- und Osteuropa wendet sie sich auch an Unternehmen aus den Nachbarländern."
Den zentralen Stellenwert der unterstreicht auch KommR Ing. Gerhard Aufricht, Obmann des Landesgremiums des Handels mit Maschinen, technischem und industriellem Bedarf der WK Wien und Gleichzeitig Geschäftsführer der Mittli KG: "Als wirtschaftliche Schnittstelle zwischen West und Ost, vor allem in Richtung RSEE-Länder, gewinnt Wien damit als Fachmessestandort massiv an Bedeutung. Die im aktuellsten Wifo-Konjunkturtest prognostizierte leichte Konjunktur- und Investitionsbelebung verspricht für den Wiener Maschinenhandel - der Mess- und Prüftechnik - das Erreichen der Talsohle der schwierigen wirtschaftlichen Zeiten und die Abzeichnung des ersehnten Aufschwungs. Umso wichtiger erscheint in diesem Umfeld eine Fachmesse wie die Intertool zum Austausch von Erfahrungen und zum Anbahnen neuer Geschäfte."
Für die diesjährige Messe haben sich die Organisatoren das Ziel gesetzt, neben dem heimischen Markt auch möglichst viele internationale Fachbesucher nach Wien zu bringen. "Deshalb arbeiten wir sehr eng mit der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich (AWO) und mit unserem CEE-Vertriebspartner Schwarz & Partner zusammen", erklärt Messeleiterin Eveline Sigl.
"Kooperationsbörse" CEE
Um Fachbesucher aus den CEE-Ländern mit Ausstellern zusammenzubringen, ist eine Matchmaking-Plattform geplant, die gemeinsam mit der Außenwirtschaft Österreich, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der Enterprise Europe Network, supported by Schwarz & Partner (CEE Vertriebspartner Reed), umgesetzt wird.
Im Rahmen des CEE-Programms werden Fachminister, Botschafter, Handelsräte, Repräsentanten und Delegationen von Industrie- und Handelskammern und Fachverbänden sowie Medienvertreter aus der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, Ungarn, Belarus (Weißrussland), der Ukraine und Russland die Messe besuchen. So werden einander am 12. Oktober im Rahmen der Messe etwa Delegationen aus dem Kreis Vysocina in Tschechien und aus der Region Györ/Moson/Sopron treffen.
Wie Messeleiterin Eveline Sigl berichtet, wird es eine Reihe von CEE-Gemeinschaftsständen geben, so der Czech-Trade-Stand aus Tschechien, der Stand des Wirtschaftsministeriums der Slowakischen Republik und der Stand des Industrieministeriums von Belarus sowie Stände von Eurokontakt-Investitions- und Kooperationsprojekten und von KMU aus dem CEE-Raum.
Für akkreditierte CEE- und EURASIA-VIP-Besucher wurde zudem ein spezielles Programm gestaltet. Der erste Messetag (Dienstag, 12. Oktober) wird unter das Motto "CEE- und EURASIA-Business Visitors Day" gestellt - mit nationalsprachig geführten Messerundgängen, Meeting-Plattformen und Presseveranstaltungen.
Rund 360 Aussteller angemeldet
Unter jenen rund 360 Unternehmen, die bereits ihre Teilnahme angemeldet haben, befinden sich ABB, Balluff, Beckhoff Automation, Berger Lahr Positec, Bernecker & Rainer, Eltrotex, GGW Gruber, Hawe, Helmer Mara, LEM components, Lista, Mittli, Phoenix Contact, Pilz, Rittal, Schirnhofer, Schneider Electric, Siemens, Suhner Su-matic, Trumpf, Uvex oder Zoller.
Die Vienna-Tec 2010 wird von Dienstag, 12. bis Donnerstag, 14. Oktober jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr und am Freitag, 15. Oktober 2010 von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet sein. Alle Informationen zur Messe stets aktuell unter www.vienna-tec.at.
Der gesamte Ausstellerkatalog ist stets aktualisiert online nachzulesen: www.vienna-tec.at/2010/katalog





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8/2011
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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 