Effiziente, konkurrenzfähige Betriebsführung ist heute ohne die permanente Unterstützung durch EDV-Systeme kaum mehr denkbar. Obwohl diese in den letzten Jahren deutlich sicherer geworden ist, gibt es weiterhin ein Horrorszenario, und das heißt Serverausfall am Nachmittag. Glück hat, wer über ein hochverfügbares System mit Doppelserver und Massenspeicher-Redundanz verfügt, doch das ist für viele kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftlich nicht darstellbar.
Die Konsequenz heißt meist, nach einem neuerlichen Aufsetzen des ERP-Systems mit den Daten aus der Sicherung vom Vortag weiter zu arbeiten. Und die hinterlässt eine nicht zu unterschätzende Lücke. "Vom Bestelleingang bis zur Materialentnahme laufen an einem typischen Arbeitstag tausende Transaktionen über das ERP-System, und nicht für jede wird auch ein Beleg auf Papier ausgedruckt", erklärt etwa Ing. Gerald Jungreithmayr, Geschäftsführer der SOLution Solartechnik GmbH. "Alle diese Vorgänge nachzuvollziehen, würde einen enormen Verlust an Produktivität bedeuten, ganz abgesehen vom Informationsmangel, zum Beispiel durch falsche Lagerstände."
Abhilfe soll hier das neue HotBackup-Modul zum ERP-System Orlando WaWi schaffen. Dabei handelt es sich um eine Datenbank-Kopie des Originalsystems, die auf einem separaten PC installiert ist. Über das Netzwerk oder eine Internetverbindung wird diese transaktionsgenau auf dem Stand der Hauptinstallation gehalten. "Damit ist der Datenstand der Sicherung im schlimmsten Fall zwei Minuten alt, normalerweise aber topaktuell", sagt Ing. Kurt Demberger, Geschäftsführer der Herstellerfirma Decom. "Auch die viel diskutierte Disaster Recovery wird durch das preiswerte Modul möglich." Dazu ist es ratsam, Orlando HotBackup in einem anderen Brandabschnitt, einem anderen Gebäude oder an einem anderen Firmenstandort zu installieren. Durch die Internetfähigkeit der Sicherungslösung und ihren geringen Bedarf an Computer-Ressourcen ist sogar die Installation im Home-Office des Geschäftsführers denkbar, ebenso die Auslagerung der Sicherungsdaten an ein externes Rechenzentrum.
Bei Bedarf kann rasch die Sicherungs-Datenbank zum Produktivsystem gemacht und der Betrieb fortgesetzt werden, und das mit aktuellen Daten vom Zeitpunkt des Systemausfalls, also ohne jeden Datenverlust. Bewähren konnte sich Orlando HotBackup bereits in der bisher größten Orlando-Installation beim deutschen Staubsaugerhersteller SEBO.
Decom-Geschäftsführer Demberger: "Mit HotBackup bieten wir als erster ERP-Systemhersteller unserer Preisklasse ein transaktionsaktuelles Sicherungssystem, mit dem Datenverlust praktisch ausgeschlossen werden kann." Decom mit Sitz in Steyr ist Hersteller der ERP-Software Orlando für Betriebsführung, Materialwirtschaft und Auftragsabwicklung.




1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 