Das skandinavische Unternehmen setzt damit seinen Anspruch, den Mitarbeiterinnen eine ausgewogene „Work-Life-Balance zu bieten, konsequent um. Einer der Meilensteine dieses Anspruchs mündete in einer Kooperation mit dem Schweizer Büromöbelexperten Vitra. Beide realisieren in diesem Office-Relaunch eine „Open Space“-Arbeitsumgebung, die einerseits dem Bedürfnis der Mitarbeitenden nach Vernetzung wie auch jenem nach Rückzug entgegenkommt. Gewollter Zusatznutzen: Durch wesentliche Energieeinsparungen wird Tietos Philosophie eines „Green Office“ konsequent umgesetzt.
„Wir schaffen in unseren Büros in Wien und Graz ideale Arbeitsumgebungen für die sogenannten ‚Information Worker’; das sind jene Arbeitende der kreativen Klasse, die hoch gebildet, bestens vernetzt und digital versiert sind“, erzählt Thomas Hohenauer, Geschäftsführer der Tieto Austria GmbH. „Diese Neugestaltung von zwei unserer drei Österreich-Büros ist die konsequente Fortsetzung unseres ‚Future Office’-Konzepts, das in unserem Headquarter in Finnland bereits seit 2009 umgesetzt ist und schöne Erfolge feiert“, so Hohenauer weiter. So konnte sich das Unternehmen seit der Einführung von „Future Office“ ein Viertel seiner Reisekosten sowie ein Drittel des Stromverbrauchs ersparen. Dafür erhielt das Unternehmen u.a. die „Green Office“-Zertifizierung des WWF (Worldwide Fund for Nature).
Was ist „Future Office“?
Future Office ist die Nutzung von Technologien, die Arbeitsabläufe in Unternehmen erleichtern und effizienter gestalten sollen. Informationssuche wird mitarbeiterorientierter und damit schneller, E-Mails werden weniger, Kommunikation einfacher, Dienstreisen dezimiert, der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen bewusst gefördert. Planungsarme Meetings werden durch outputstarke Besprechungen abgelöst. Es geht darum, „Information Worker“ produktiver und mitarbeiterfreundlicher zusammenarbeiten zu lassen als bisher.
Aus der Sicht der Mitarbeiter ist „Future Office“ die Evolution des Intranet, das zu einem echten Service-Angebot wird und die tägliche Arbeit erleichtert. Erstmals steht nicht die Technik im Vordergrund, sondern die (Informations)-Bedürfnisse der Mitarbeiter. Und so verwundert es nicht, dass Mitarbeiterbefragungen bei Tieto eine im Branchenvergleich höhere Zufriedenheit mit und am Arbeitsplatz ausmachen.
Net `n’ Nest-Philosophie & Work-Life-Balance
Vitra, Büromöbelexperte mit Zentrale in der Schweiz und österreichischem Tochterunternehmen, widmet sich konzeptionell und zukunftsgerichtet den Bedürfnissen von Unternehmern und Mitarbeitern. „Das ist genau jener Punkt, an dem sich Tieto und Vitra treffen“, kommentieren Thomas Hohenauer und Fritz Hrusa, Geschäftsführer von Vitra Österreich die Kooperation anlässlich der aktuellen Büroeröffnungen in Wien und Graz.
Das in den Tieto-Büros realisierte „Open Space“-Konzept setzt konsequent Vitras „Net `n’ Nest“-Philosophie um: „Wir kommen ins Büro, um zu kommunizieren - das ist der ‚Net’-Teil -, brauchen aber auch die Möglichkeit des Rückzuges für Einzelarbeit, informelle Gespräche, vertrauliche Telefonate oder Erholung – das ‚Nest’“, erklärt Hrusa. Die offenen Strukturen im Büro fördern das Networking, den Austausch, die Möglichkeit, vom Wissen anderer zu profitieren und damit die gemeinsame Lösung von Aufgabenstellungen. Zusätzlich erlauben die störungsarmen Rückzug-Zonen die Chance auf hochkonzentriertes Arbeiten und/oder entspannenden Rückzug, z.B. zum individuellen Brainstorming.



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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 