Für die Umfrage wurden in 100 Unternehmen in Österreich Entscheidungsträger für IT-Belange befragt (davon 52 Unternehmen aus Wien). Die Befragung erfolgte gestreut über alle Branchen und Unternehmensgrößen. (Es handelte sich also um keine IT-branchespezifische Umfrage).
Die Umfrage zeigt, dass die Krise alle Branche erfasst hat. Es zeigen sich auch im IT-Bereich negative Auswirkungen der Wirtschaftskrise, einhergehend mit Auftragsrückgängen. Für die Zukunft gibt man sich jedoch optimistisch, auch wenn man Innovationsbestrebungen gegenüber eine eher ambivalente Haltung zeigt, wenngleich tendenziell Aufgeschlossenheit in Bezug auf Neuerungen feststellbar ist. Veränderungen könnten primär in Richtung Systemvereinfachungen gehen, 54% der Befragten äußerten hier eine eindeutige Zustimmung.
Die Auftragsvergabe wird in Unternehmen unterschiedlich gehandhabt – werden Konzerne beauftragt, so hauptsächlich auf Basis ihrer günstigeren Kostenstruktur, geht die Tendenz zu KMUs, so primär wegen ihrer Flexibilität und ihrem Einsatz. Die räumliche Nähe zum IT-Systemanbieter spielt aber für Unternehmen eine wesentliche Rolle. Die Präferenzen für Konzern oder KMU hielten sich in etwa in die Waage.
Fazit: IT-Systemanbieter könnten sich aus der Sicht ihrer Kunden primär mit einem Angebot an Systemvereinfachungen positionieren. Darüber hinaus sind attraktive Preisgestaltung, räumliche Nähe sowie Flexibilität und Einsatz des Anbieters wesentliche Kriterien der Auftragsvergabe.
Bernhard Schmid, Projektleiter Vienna IT Enterprises (VITE), kommentierte die Umfrage wie folgt: „Der IT Branche geht es in Wien und Österreich gut. Die Krise konnte recht gut überstanden werden, und wir hoffen, dass es weiterhin aufwärts geht. Alle Anzeichen sprechen dafür, die Stimmung ist positiv und mehr als die Hälfte sieht ein Ende der Krise ab nächstem Jahr.“ Demnach zeichne sich auch ein Anstieg der Auftragslage ab.
Vertriebsprogramm GoVITE
„Für VITE geht aus der Studie außerdem hervor, dass das Konzept eines umfassenden Service-Netzwerkes Akzeptanz findet und dass ein gemeinsamer Vertrieb kleiner Unternehmen ‚aus einer Hand’ für Kunden und Anbieter positive Effekte ergibt,“ so Schmid. Deshalb wurde Seitens VITE mit dem Programm „GoVITE“ ein europaweit einzigartiges IT-Vertriebsprogramm gestartet.
Mit dem GoVITE Vertriebskonzept möchten VITE und seine Partnerbetriebe jene potentiellen Auftraggeber unterstützen, die eine optimale IT Lösung suchen und zugleich die Wiener IT KMU bei ihrer Vertriebstätigkeit unterstützen. Peter Nöbauer, Vertrieb GoVITE: „Gerade für solche Unternehmen ist es nicht immer einfach, sich neben ihren hervorragenden technischen Fähigkeiten auch auf den Vertrieb zu konzentrieren und diesen auch finanziell tragen zu können.“
Potentiellen und bestehenden End-Kunden bietet VITE mit GoVITE über seine 180 Partnerfirmen ein Leistungsportfolio „unter einem Dach“ an, das allen komplexen IT-Anforderungen auf oberstem Level entsprichen soll. Über einen einzigen Ansprechpartner, den VITE-Berater, haben die Kunden Zugang zu den über 180 IT-Spezialunternehmen und deren Produktpalette.


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8/2011
7/2011


Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 