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Storage-Anwendung

Neue Speicherumgebung bei Faserspezialisten Teufelberger

Gemeinsam mit HP hat der Faserseil-, Kunststoff- und Stahlseilspezialist Teufelberger die in die Jahre gekommene Storage-Umgebung auf Vordermann gebracht. Das Ziel war es, das wachsende Datenvolumen einfacher verwalten und gleichzeitig höchste Datenverfügbarkeit gewährleisten zu können. Die Lösung: das HP P4300 Multi-Site SAN (Storage Area Network).

Faserseil-, Kunststoff- und Stahlseilspezialist Teufelberger speichert mit HP (Bild: Teufelberger)

Die neue Speicherumgebung bei Teufelberger ist Teil einer langfristig angelegten Infrastrukturmodernisierung und basiert auf einem 8 Knoten Speicher-Cluster inklusive Virtualisierungs- und Automatisierungstechnologien, die in einem Netzwerk über HP Networking Switches mit HP ProLiant Servern verbunden sind. Damit hat Teufelberger einen wichtigen Schritt hin zu einer konvergenten Infrastruktur gemacht und profitiert schon jetzt von den Vorteilen, die eine solche IT-Umgebung mit sich bringt: eine bessere Ressourcenauslastung , flexiblere Anpassung der IT an Geschäftsentwicklungen und deutliche Kostenersparnisse.

Datengrenzen erreicht

„Die alte Speicherumgebung platzte sprichwörtlich ,aus allen Nähten’, eine Spiegelung der Daten und somit eine erhöhte Ausfallsicherheit war nicht mehr gegeben“, erklärt Nikolaus Seisl, Manager Organization & IT und Projektleiter bei Teufelberger. Über 200 Jahre Erfahrung im Seilergewerbe haben den oberösterreichischen Spezialisten aus Wels zu einem der marktführenden Unternehmen in diesem Bereich avancieren lassen. Heute liefern 750 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fünf Standorten an Kunden in der ganzen Welt. Dabei fällt tagtäglich eine immense Menge an Daten an, die ausfallsicher und dennoch schnell verfügbar in den IT-Systemen gespeichert werden müssen.

Die Suche nach der passenden Lösung begann. „Gesucht wurde ein System, das einfach zu bedienen, hochverfügbar, skalierbar und kostengünstig ist. Sofern eines der beiden Rechenzentren ausfällt, darf es keinen manuellen Eingriff erfordern, um den Betrieb fortzuführen“, führt Seisl aus. Fündig wurde das Teufelberger-Team letztlich bei HP. „Die vielfältigen Möglichkeiten des HP P4300 haben uns von Anfang an angesprochen“, so Seisl. Dennoch: Obwohl Teufelberger in Sachen IT schon einige Jahre auf Lösungen von HP baut, die Entscheidung für HP war keineswegs eine ausgemachte Sache. Mit einem umfassenden Katalog an Anforderungen und einer mehrwöchigen Testphase „siebte“ das Teufelberger-Team Konkurrenten nach und nach aus, bis HP als Bestbieter feststand.

Einfachheit und höchste Ausfallsicherheit

Das HP P4300 Speichersystem – aus der Integration der Technologie des 2009 von HP übernommenen Spezialisten für Speichervirtualisierung LeftHand Networks entstanden – ist das erste seiner Art in Österreich, das in Verbindung mit einer SAP-Umgebung auf 64-bit SQL-Basis implementiert wurde. Auf dieser Business-Plattform werden bei Teufelberger alle geschäftskritischen Anwendungen vom File und Exchange Server bis hin zur Betriebsdatenerfassung oder dem Customer Relationship Management betrieben, die Speicherung aller wichtigen Daten läuft komplett über die neuen Storage-Komponenten. Zudem werden im Tochterunternehmen in den USA alle Anwendungen auf der Virtualisierungslösung HP P4000 VSA betrieben. Das gesamte System und seine Komponenten sind bei Teufelberger redundant ausgelegt.

Implementiert wurde ein Storage-Cluster mit 8 Knoten, aufgeteilt auf zwei Standorte, die in einem HP iSCSI SAN auf Basis von HP Networking Switches im Netzwerk mit den 15 HP ProLiant DL Servern der 300er und 500er Serie verbunden sind und die Daten automatisch abgleichen. Dabei bildet jeder einzelne Knoten eine abgeschlossene Einheit, die sowohl Speicherkapazität, eigene Rechenleistung als auch Netzwerkbandbreite zur Verfügung stellt. „Tritt der Fall der Fälle ein und ein Speichersystem fällt aus, wird automatisch auf die andere Speicherumgebung umgeschaltet. So kann das Geschäft trotz Ausfall aufrecht erhalten bleiben – und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden im Normalfall nicht einmal merken, dass die IT nicht rund läuft“, beschreibt Seisl die Vorteile.

Gesteuert und gemanagt wird die neue Speicherumgebung, auf die Mitte März 2010 migriert wurde, zentral im Rechenzentrum. Trotz erweiterter Funktionalität ist die Datenspeicherung dank übersichtlicher Management-Oberfläche im Vergleich zu früher für Teufelberger um einiges einfacher. Und wird einmal mehr Kapazität benötigt, kann das HP P4300 flexibel um weitere Knoten erweitert werden. „Das Limit ist einzig und allein die Stellfläche im Rechenzentrum“, beschreibt Dieter Kittenberger, Country Manager der Enterprise Server und Storage Group von HP Österreich, die Zukunftssicherheit der neuen Systeme. So benötigten bei Teufelberger um die gleiche Speicherleistung zu erzielen, die Speicher-Module des Vorgängersystems 100 Disks, während die neue HP-Lösung bei höherer Kapazität und Leistung mit nur 64 Speicherplatten auskommt.

www.hp.com/at

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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