Newsfeed abonnieren

Business-Intelligence

Datenqualität ist größtes Problem

Erste Ergebnisse von The BI Survey 9: Datenqualität hat Abfragegeschwindigkeit als größtes Problem bei der Nutzung von Business-Intelligence(BI)-Software abgelöst. Open Source BI Produkte werden immer häufiger eingesetzt.

Top 3 Probleme bei BI-Projekten (Bild: BARC)

Über 2500 Anwender von Business-Intelligence(BI)-Software haben für „The BI Survey 9“ detailliertes Feedback zu den von ihnen eingesetzten BI-Produkten gegeben.

„Abfragegeschwindigkeit war das am häufigsten genannte Problem in „The BI Survey“ in den vergangenen drei Jahren“, erklärt Melanie Mack, Head of Market Research beim Business Application Research Center (BARC). „Aber während Anbieter schlechte Datenqualität routinemäßig für in der Vergangenheit gescheiterte Implementierungen verantwortlich gemacht haben, wird diesem Kernproblem nun zum ersten Mal von den Nutzern die gleiche Bedeutung beigemessen.“

Dieses Jahr gaben rund 18 Prozent der Befragten an, dass schlechte Datenqualität ein Problem sei, während circa 16 Prozent unter schlechter Abfrageperformance litten. „Abfragegeschwindigkeit bleibt ein wichtiges Anliegen, aber einige Produkte können die Wünsche der Nutzer inzwischen weitestgehend erfüllen. QlikView hat beispielsweise die wenigsten Beschwerden betreffend Abfragegeschwindigkeit erhalten. Wenn man zusätzlich das Datenvolumen in Betracht zieht, geht MicroStrategy als das Produkt mit der schnellsten Performance aus der Befragung hervor“, berichtet Melanie Mack.

Open Source Produkte werden beliebter

„Ein eindeutiger Trend ist der vermehrte Einsatz von Open Source BI-Lösungen“, erklärt Barney Finucane, Hauptautor von „The BI Survey 9“. „Mehr als 100 detaillierte Fragebögen von Nutzern von Open Source Produkten wurden ausgefüllt, das sind 300 Prozent mehr als letztes Jahr. Die Open Source Anbieter konnten außerdem mehr Projekte gewinnen bei denen sie im Auswahlverfahren berücksichtigt wurden.“ 

„Ob die Open Source Anbieter aber auch nachhaltige Geschäftsmodelle anzubieten haben ist noch fraglich,“ erklärt Finucane. „Ja, sie machen mehr Abschlüsse, aber von ihren Nutzern wurden auch sehr geringe durchschnittliche Lizenz- und Implementierungsgebühren berichtet.“

Diese Ergebnisse, und viele mehr, sind im „The BI Survey 9“ veröffentlicht, einer Anbieter-unabhängigen Studie zur aktuellen Situation auf dem BI-Markt. Die Studie bietet einen Vergleich zwischen 23 BI-Produkten von Anbietern wie IBM, Microsoft (MSFT), Oracle (ORCL) und SAP, und bietet Markforschungsergebnisse für Endanwender, Berater und Anbieter. Für den neuen „The BI Survey 9“ wurden 2665 Anwender von Business Intelligence Software detailliert befragt.

www.bi-survey.com

weitersagen: drucken
Business Intelligence
maximize
Termine

18. Juni - 22. Juni

In ganz Österreich

SAP Mittelstandstage

Print-Archiv
Folgen Sie uns
Leser empfehlen
MONITOR-Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

E-Mail:
Die von Ihnen angegebene E-Mail Adresse wird von MONITOR Online weder an Dritte weitergegeben noch zu anderen Zwecken verwendet.
MONITOR-Autoren

© Copyright 1983-2012 by MONITOR / Bohmann Druck und Verlag Gesellschaft m.b.H. & Co. KG (www.bohmann.at)

Add to Google  | Abo | Themenvorschau | Mediadaten | Inserate buchen | Kontakt | Impressum