Dank neuer und verfeinerter Technologien werden Videospiele per „Motion Control“, also durch Bewegung und natürliche Interaktion des Spielers mit der Spielkonsole, gesteuert. Der klassische Spielcontroller wird nicht mehr benötigt. Stattdessen erfassen Sensoren bei Kinect für Xbox 360 und PlayStation Move die Bewegungen der Spieler. Auf der Game City können BesucherInnen selbst ausprobieren, wie ihre Bewegungen dreidimensional im Raum erfasst werden und damit die Spiele steuern. Mit diesen Systemen hält „Augmented Reality“, also die Verbindung von realer und virtueller Umgebung, Einzug in die Spielewelt.
Der Großteil der präsentierten Spiele spricht eine vielfältige, breite Zielgruppe an und nicht nur den „klassischen Gamer“. Neben Motion Control tragen dazu vor allem auch Genres wie Tanzspiele, und Fitness-/Gesundheitstitel bei. Das gemeinsame Spiel mit der Familie oder FreundInnen steht bei vielen Titeln im Mittelpunkt. So rockt man gemeinsam je nach Geschmack etwa bei Guitar Hero: Warriors of Rock oder lieber zu DJ Hero 2.
Auch dem Trend, unterwegs zu spielen, wird Rechnung getragen: Auf Mobile Gaming setzt etwa der Österreichische Anbieter Greentube, in dessen Spielen unabhängig ob am PC oder am Handy miteinander gespielt werden kann. Auf aktuellen Drei-Handys kann man Games wie MiniGolf Challenge 99 Löcher oder Doodle Jump ausprobieren, das durch Bewegen des Handys gesteuert wird.
Wer Games nicht nur spielen, sondern in Zukunft selbst entwickeln will, sollte den Stand von SAE Institute besuchen. Mit den Qantm Interactive Entertainment Lehrgängen bietet SAE in Wien einen international ausgerichtete Ausbildung für die Menschen, die in die Spielebranche wollen.
24.-26. September im Wiener Rathaus & Freigelände
Öffnungszeiten:
Freitag 15:00-24:00 (Lange Nacht der Spiele)
Samstag 10:00-19:00
Sonntag 10:00-19:00
Freier Eintritt
Weitere Informationen: www.game-city.at


1/2012
8/2011
7/2011


Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 