Die aktuelle Breitbandstudie zeigt auf, wie sich das User-Verhalten verändert, was sich die Konsumenten vom mobilen Breitband jetzt und in der Zukunft erwarten und was die technologischen Driver für mobiles Breitband heute und morgen sind. Nicht zuletzt geht es um die Frage: Was macht Österreich zum mobilen Breitband-Champion? Und: Wie ist die Antwort von Nokia Siemens Networks auf die mobile Breitband-Revolution? Die Antworten darauf präsentierten Dietmar Appeltauer, Head of Subregion Central Eastern Europe Nokia Siemens Networks und Peter Wukowits, Nokia Siemens Networks Country Director Österreich heute bei einem Pressegespräch in Wien.
Trends in Europa
Mobiles Breitband wird in Europa zu über 80% in den eigenen vier Wänden genutzt. Hauptsächlich über Laptops und Netbooks. Nur die Hälfte aller User nutzt das mobile Internet von unterwegs. 25% aller kabelgebundenen Internetsurfer wollen auch mobil surfen. 2010 hat jeder dritte Internetuser schon mobilen Internetzugang. 20% davon können sich vorstellen, auf einen festen Internetanschluss zu verzichten und komplett auf mobiles Breitband umzusteigen. Das bislang enorme Wachstum der mobilen Breitband Entwicklung verlangsamt sich in den nächsten 10 Jahren etwas, die Nutzungs-Intensität hingegen nimmt weiter zu.
Die Zufriedenheit mit mobilem Breitband steigt kontinuierlich, wenn auch gelegentlich langsame Übertragungsraten noch das Surfvergnügen trüben. Attraktive Angebote der Mobilfunkbetreiber kurbeln die Nachfrage von HSPA stark an. Jeder zweite User interessiert sich für neue Mobilfunkstandards wie LTE, HSPA++ und HSPA+, die das heilsame Mittel gegen langsame Datenübertragung sind.
Österreich als Early Adopter im Europäischen Spitzenfeld
Im Mobilfunk ist Österreich schon lange Spitzenreiter in Europa. Schon 2005 lagen Österreich mit 105% Mobilfunk-Penetration zwar hinter Großbritannien (115%), aber vor Finnland (99%) und Deutschland (96%). 2010 hat Österreich eine Marktdurchdringung von 140%, die bis 2020 zu erwartender Weise auf 159% steigen wird. Finnland wird hier mit 188% voraussichtlich davon ziehen.
Österreich ist eines der Länder mit der höchsten Smartphone-Dichte (40%) – hier liegen wir derzeit sogar vor Finnland (36%). Bis 2015 kann im heimischen Smartphone Sektor mit einer Marktpenetration von 113% gerechnet werden, womit Österreich weiterhin unter den Europa- Champions Finnland (2015: 125%) und Großbritannien (2015: 123%) mitspielen und klar vor unseren deutschen Nachbarn mit 100% Penetration liegen
Intelligente Netzwerke reagieren auf Datenflut im Internet
Die Datenmengen, die durch Smartphones und Co. entstehen, stellen die Netze vor immer größere Herausforderungen. Bis 2015 steigt die mobile Datenmenge von Smart Devices um 10.000% auf 23 Exabyte. Das entspricht dem Datenverkehr der entsteht, wenn 6,3 Mrd. Menschen täglich ein e-Book herunterladen. Ohne die entsprechenden intelligenten Netzwerke wird die Usererfahrung daher nicht den Möglichkeiten der neuen Gadgets entsprechen. Langsame Übertragungsraten, Abstürze, überlastete Akkus etc. werden das mobile Surfvergnügen trüben.
LTE als Antwort auf die mobile Breitband-Revolution
Der neue Mobilfunkstandard LTE unterstützt den verzögerungslosen Zugang zu mobilem Breitbandinternet für alle möglichen Anwendungen wie Surfen, Emailen, Video Sharing, Musik-Download und vieles mehr. Durch die hohen Übertragungsraten und die hohe Stabilität von LTE verbessert sich die User Experience für mobiles Breitband enorm. Aus diesem Grund investiert Nokia Siemens Networks stark in Forschung und Entwicklung, um seine Technologieführerschaft im Bereich LTE weiterhin zu behaupten und ausbauen zu können.



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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 